Stadt und Land im Fluss – übergänge für ein gesundes altern gestalten


Im Rahmen des Programms „Health in all Policies“ der BZgA beschäftigen wir uns in diesem Jahr gezielt mit dem Altern und welche Ansätze Städte sowie Gemeinden verfolgen können, um ihre Bürgerinnen und Bürger bis ins hohe Alter gesund und aktiv zu begleiten. Im Fokus stehen dabei insbesondere kommunale Strategien wie ressortübergreifende Netzwerke, Präventionsketten und die partizipative Zusammenarbeit mit lokalen Trägern. Die übergreifende Gestaltung von integrierten kommunalen Angeboten konzentriert sich momentan hauptsächlich auf den Bereich Kinder und Jugendliche. Aber was ist mit den Erwachsenen, die kurz vor dem Übergang in eine neue Lebensphase stehen, in der alles was sie für die Arbeitsphase getan haben, nicht mehr relevant ist? Wie sehen die Übergänge vom Arbeitsleben in die Nacherwerbsphase auf dem Land und in der Stadt aus? Mit dem Fachtag “Stadt und Land im Fluss – Übergänge für ein gesundes Altern gestalten” erhalten Sie neben fachlichen Beispielen, außerdem die Möglichkeit sich interaktiv und fachübergreifend auszutauschen.

Übergänge begegnen uns in unserem Leben immer wieder. Von der Kita in die Schule, von der Schule ins Berufsleben und auch vom Berufsleben in den Ruhestand. Beim Eintritt in den beruflichen Ruhestand liegt etwa noch ein Viertel des Lebens vor uns! Eine rechtzeitige Sensibilisierung der Menschen, die kurz vor dem Austritt aus dem Erwerbsleben stehen, für den neuen Lebensabschnitt sowie eine Förderung der vorhandenen Ressourcen kann sich stärkend auf die Gesundheit auswirken. Der Übergang in einen neuen Lebensabschnitt stellt uns vor Herausforderungen, aber auch vor Chancen. Wichtig ist, dass wir uns aktiv darauf vorbereiten. Wir wünschen Ihnen eine schöne Zeit auf unserer Fachtagshomepage und interessante Impulse!

Chancen und Herausforderungen von Übergängen im Alter

Mit den folgenden Beiträgen wollen wir Sie in eine bedeutende Übergangsphase mitnehmen.
Schauen und hören Sie jetzt ‘rein!

Impulsvortrag

Vom Erwerbsleben in die nachberufliche Phase: „Mein Name ist Lohse, ich kaufe hier ein.“ (Zitat aus Pappa ante Portas, Loriot)


Ute Schünemann-Flake
(Diplom-Pädagogin/-Gerontologin, Psychologische Beraterin (IAPP), Mastercoach DGfC)
ZWAR e. V.

Der Impulsvortrag von Ute Schünemann-Flake, wissenschaftliche Mitarbeiterin des ZWAR  e. V. (Trägerverein „Zwischen Arbeit und Ruhestand) in Dortmund, führt ein in die Thematik des Fachtages. Er beschreibt Aspekte individueller Bewältigungsstrategien, weist auf Veränderungsbereiche in dieser Übergangsphase und deren Bedeutung für Gesundheit und Lebensqualität und benennt gelingende Faktoren für ein gesundes und zufriedenes Älterwerden und Altern in Stadt und Land.

Impulsbeispiel

Navigation 60 plus”: Gesundheitsförderung für Menschen in der Übergangsphase vom Berufsleben in den Ruhestand

Beim Eintritt in den beruflichen Ruhestand liegt etwa noch ein Viertel des Lebens vor uns! Eine aktive Gestaltung der Phase beispielsweise neue Lebensaufgaben, sportliche und kulturelle Aktivitäten oder ein strukturierter Tagesablauf stärken die Gesundheit und beugen Erkrankungen vor. Die Kommune kann dazu ihren Beitrag leisten. Wie die Umsetzung vor Ort gestaltet werden kann, zeigt Ihnen die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Schleswig-Holstein e. V. in ihrem Impulsbeispiel.

Weitere Informationen zum Modellprojekt “Navigation 60 Plus” finden Sie hier.

Aus der Praxis…

Das Leben auf dem Dorf oder in der Stadt gestaltet sich nach dem Berufsleben noch einmal neu.
Hier erwarten Sie Praxisbeispiele aus den Kommunen.

Wie funktioniert Ehrenamt? Wie kann ich mich in meiner Stadt ehrenamtlich engagieren? Das erfahren Sie in folgenden Beiträgen.

Susann Plant
Ehrenamtsstiftung MV

Lust auf mehr Leben in ihrem Dorf? Als DorfmoderatorIn können Sie aktiv mitgestalten. Seien Sie gespannt!

Carmen Heymann (M.Sc.)
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Neubrandeburg

Der Audiobeitrag berichtet über die praktische Arbeit der DorfmoderatorIn…

Frau Tausch-Cörenzig
Dorfmoderatorin

Jetzt sind Sie an der Reihe…

In diesem interaktiven Bereich haben Sie die Möglichkeit sich auszutauschen, sich zu reflektieren, Ideen einzubringen und Ihre Erfahrungen zu teilen.

Abfrage:
Aus welchem Arbeitsfeld kommen Sie? Erstellen Sie gemeinsam eine Übersicht.

Perspektivwechsel:
Wie sieht es bei Ihnen aus? Haben Sie bereits an Ihren Ruhestand gedacht?

Austausch:
Hier haben Sie die Möglichkeit sich über Praxisbeispiele aus Ihrer Kommune auszutauschen.

Selbsttest:
Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten sich ehrenamtlich zu engagieren.

Markt der Möglichkeiten

Hier können Sie sich Anregungen und Materialien für Ihre Arbeit mitnehmen.

Wie Sie den Übergang vom Beruf zur Rente schaffen – und glücklich werden

Altern und soziale Ungleichheit- eine Herausforderung Kommunen




Herzlichen Dank für Ihren Besuch auf unserem Online-Fachtag!
Wir hoffen, wir haben Ihr Interesse geweckt und Sie können Anregungen und Impulse für Ihre Arbeit mitnehmen.




Hat Ihnen das Format gefallen?


Gefördert durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit.