Projekt „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt“

Aktuell: Die Corona-Krise stellt den Arbeitsmarkt derzeit vor enorme Herausforderungen, die Auswirkungen werden an vielen Stellen sichtbar: Im Mai 2020 bezogen mehr als sechs Millionen Beschäftigte Kurzarbeitergeld aus konjunkturellen Gründen, die Arbeitslosigkeit dürfte um mehr als 600.000 höher ausfallen. Dass Erwerbslosigkeit unterschiedliche Belastungen birgt, ist hinlänglich bekannt. Aber was bedeutet es, in Zeiten von Corona arbeitslos zu sein? Und wie wirkt sich das aktuelle Geschehen auf die Gesundheit aus?

Diesen Fragen widmen wir uns im Audio-Angebot „Gesundheitsförderung Gehör schenken: Was das Jahr 2020 für die Gesundheit erwerbsloser Menschen bedeutet“, zu dem wir Sie hiermit recht herzlich einladen. In vier unabhängigen Audio-Mitschnitten erfahren Sie, welchen Einfluss die derzeitige Pandemie auf die soziale Ungleichheit hat sowie wie sich die mit den Kontaktbeschränkungen einhergehende soziale Isolation auf die Gesundheit auswirkt. Außerdem wird beleuchtet, wie und warum Gesundheitsförderung partizipativ gelebt werden kann und welche Chancen und Herausforderungen digitale Angebote für Erwerbslose mit sich bringen.

Hören Sie ´rein! Ab dem 24. September 2020 freuen wir uns über Ihren Besuch.

Erwerbslosigkeit birgt die Gefahr, sich selbst und sein soziales Umfeld aus den Augen zu verlieren. Finanzielle Sorgen führen oft dazu, dass sich erwerbslose Menschen an vielen Aktivitäten in ihrer Umgebung nicht beteiligen können. Dazu zählen auch Angebote aus den Bereichen Prävention und Gesundheitsförderung.

In dem Projekt „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt“ haben Erwerbslose die Möglichkeit, völlig kostenfrei an Präventionskursen im Bereich Bewegung, Ernährung und Stressbewältigung teilzunehmen. So können sie die Chance für sich nutzen, um persönliches Wohlbefinden und Gesundheit wieder in ihren Alltag zu integrieren.

Für die organisatorische Steuerung des Projektes im Land wurde die LVG beauftragt. Aktuell unterstützen wir fünf teilnehmende Jobcenter in MV: Mecklenburgische Seenplatte-Süd, Ludwigslust-Parchim, Nordwestmecklenburg, die Hansestadt Rostock und Schwerin.

Bei weiteren Fragen und Interesse sprechen Sie uns gerne an.