„Wegweiser durch die digitale Welt für ältere Bürgerinnen und Bürger“

Der „Wegweiser durch die digitale Welt für ältere Bürgerinnen und Bürger“ ist wieder verfügbar.
Dass das Internet als Informations- und Kommunikationsplattform auch älteren Menschen viel zu bieten hat, wissen auch „Späteinsteiger“. Um ihnen eine Hilfe an die Hand zu geben, hat die BAGSO bereits vor zehn Jahren eine Broschüre erstellt, die ältere Menschen Schritt für Schritt auf ihrem Weg in die digitale Welt begleitet.
In der 96 Seiten umfassenden aktualisierten Broschüre werden die Themen aufgegriffen, die für Neulinge im Internet – und zum Teil auch für Fortgeschrittene – von Interesse sind.
Dank der finanziellen Unterstützung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz konnte der Wegweiser nun in einer 8. Auflage nachgedruckt werden.
Die Broschüre kann kostenfrei über den Publikationsversand der Bundesregierung bezogen werden.
Bezugsquelle für den Wegweiser
Publikationsversand der Bundesregierung
Postfach 48 10 09, 18132 Rostock
E-Mail: publikationen@bundesregierung.de
Telefon: 030 / 18 272 27 21
Telefax: 030 / 18 10 272 27 21
Informationen über die BAGSO
Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO)
Thomas-Mann-Str. 2-4, 53111 Bonn
Telefon: 02 28 / 24 99 93 0, Telefax: 02 28 / 24 99 93 20
E-Mail: kontakt@bagso.de, www.bagso.de

BAGSO-Pressemitteilung 1/2018 Bonn, 17.1.2018

Verbraucherzentrale MV beantwortet online Fragen zu Lebensmitteln

Forum Lebensmittel und Ernährung

Verbraucherzentrale MV beantwortet online Fragen zu Lebensmitteln

Was steckt hinter der Bezeichnung „light“? Geht Aluminium vom Deckel in den Joghurt über?
Was sind Erdmandeln? Muss bei Nüssen das Herkunftsland angegeben werden?

Solche oder andere Fragen haben Sie sich beim Lebensmitteleinkauf oder zu Hause am Esstisch gewiss gestellt. Auch in diesem Jahr  beantworten die Experten der Verbraucherzentrale Ihre Fragen kostenfrei im Forum Lebensmittel und Ernährung. Zum Forum gelangen Sie über die Internetseite der Verbraucherzentrale www.verbraucherzentrale-mv.eu unter Projekte und Services.

Pressemitteilung der Verbraucherzentrale MV 006 / 2018 vom 15.01.2018

Bestandsaufnahme – Interventionen zur Gesundheitsförderung und Prävention bei Menschen mit Behinderung

Die Gesetzlichen Krankenkassen haben durch das Präventionsgesetz den gesetzlichen Auftrag, Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten, insbesondere zum Abbau sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen, stärker umzusetzen.

Der GKV-Spitzenverband Bund der Krankenkassen hat unter Beteiligung der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedien Niedersachsen die Ergebnisse der „Durchführung einer Bestandsaufnahme von Interventionen (Modelle guter Praxis) zur Gesundheitsförderung und Prävention bei Menschen mit Behinderung“ veröffentlicht. Das Projekt lief von November 2016 bis Juni 2017.

Mit der vorliegenden Bestandsaufnahme wurde laut den Autoren ein Überblick von Modellen guter Praxis der Gesundheitsförderung und Prävention bei Menschen mit Behinderung im deutschsprachigen Raum erstellt und Handlungsempfehlungen für eine flachendeckende Ausbreitung von Interventionen zu identifiziert. Die Bestandsaufnahme beinhaltet 28 Modelle guter Praxis. Bei der Recherche wurde eine mangelnde Datenlage und Intransparenz zu bestehenden Interventionen für Menschen mit Behinderung jeglicher Art deutlich. Je komplexer die Beeinträchtigungen von Menschen mit Behinderung sind, desto schlechter werden sie von Interventionen der Gesundheitsförderung und Prävention erreicht. Interventionen, die im Sinne des Settingansatzes strukturelle Veränderungen in der Lebenswelt beinhalten oder die in Kooperation mit Krankenkassen durchgeführt werden, sind selten.

Die Autoren zogen u.a. die Schlussfolgerungen, dass
– ein erheblicher Forschungsbedarf in allen Handlungsfeldern für Menschen mit Behinderung jeglicher Art besteht
– es an Transparenz und Wissen über die Bedürfnisse und Bedarfe von Menschen mit Behinderung sowie an evidenzbasierten Interventionen mangelt
– ein Umdenken auf gesellschaftlicher Ebene von besonderer Bedeutung ist – von einem defizitorientierten hin zu einem ressourcenorientierten Ansatz und die Berücksichtigung der Heterogenität der Menschen mit Behinderungen von der Ansprache bis zur Umsetzung und Evaluation von Interventionen
– passgenaue Interventionen unter Berücksichtigung der verschiedenen Beeinträchtigungen zu entwickeln sind
– Interventionen an kommunale Strukturen angedockt sein sollten und
– bestehende Angebote auch für Menschen mit Behinderung zu öffnen sind.
Schlüsselkomponenten sind hierbei die Partizipation und das Empowerment von Menschen mit Behinderung.

Die Bestandsaufnahme ist in den Anlagen beigefügt:

Anlage 1 Bestandsaufnahme_Interventionen_Menschen_Behinderung

Anlage 2 GKV_Bestandsaufn_Gesundheit_Praev_Behinderung

Quelle: Paritätischer Gesamtverband, 23.11.2017

Bewegter Adventskalender

Auch in diesem Jahr gibt es wieder den Bewegten Adventskalender des Programms „Älter werden in Balance“, erstmals auch mit Bewegungs-Tipps und schmackhaften Rezepten.

Der Online-Adventskalender des Programms „Älter werden in Balance“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bringt Schwung und Genuss in die Adventszeit. Vom 1. Dezember bis Heiligabend findet sich hinter 20 Türchen täglich eine Übung zur Bewegungsförderung, die einfach in den Alltag integriert werden kann. Türchen für Türchen bieten die täglichen kurzen Übungs-Videos ein komplettes Trainingsprogramm, das die Muskulatur kräftigt und die Balance schult. Vorkenntnisse oder besondere Vorbereitungen sind nicht nötig, jede Einheit kann ohne Aufwand zu Hause umgesetzt werden. An den vier Adventssonntagen gibt es ein spezielles Angebot: Programmbotschafter Prof. Ingo Froböse und Radio-Koch Helmut Gote stellen in einem gemeinsamen Video an jedem Advent ein anderes Rezept vor.

Die Übungen stammen aus dem AlltagsTrainingsProgramm (ATP), einem Angebot des BZgA-Präventionsprogramms „Älter werden in Balance“, das durch den Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) gefördert wird.

Zum Adventskalender geht es hier:

www.aelter-werden-in-balance.de/adventskalender

 

 

 

 

 

 

Bewegungspackung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Die Bewegungspackung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), eine kleine Schachtel mit 25 Übungskarten, ist ab sofort kostenlos hier bestellbar: www.bzga.de/infomaterialien/gesundheit-aelterer-menschen/

Die Packung motiviert mit leicht umzusetzenden Tipps und Anregungen zu verschiedenen Alltagsbewegungen und beinhaltet praktische Bewegungsideen aus dem Alltagstrainingsprogramm (ATP).

Es gibt viele gute Gründe, sich im Alter regelmäßig zu bewegen. Wegweiser für mehr körperliche Aktivität und Bewegungsförderung älterer Menschen ist das Präventionsprogramm „Älter werden in Balance“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, das durch den Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) gefördert wird.

Weitere Informationen zur Bewegungspackung erhalten Sie hier:

www.aelter-werden-in-balance.de/bewegungspackung

 

 

PARITÄTISCHE Arbeitshilfe „Fünf Schritte zum sexualpädagogischen Konzept für Kindertageseinrichtungen“

Warum sind Eltern und Fachkräfte irritiert, wenn bei jungen Kindern über Sexualität gesprochen wird? Mit Impulsen für Antworten auf Fragen wie diese legt der PARITÄTI SCHE Hessen diese Arbeitshilfe vor. Sie soll Anregungen für die Erarbeitung eines sexualpädagogischen Konzeptes geben und damit dem weitreichenden Bildungsauftrag der Kita, der im Rahmen der Persönlichkeitsentwicklung auch die frühkindliche Sexualerziehung des Kindes berührt, gerecht werden.

Warum sind Eltern und Fachkräfte irritiert, wenn bei jungen Kindern über Sexualität gesprochen wird? Wie kann der Vielzahl von sexualpädagogischen Situationen und Fragestellungen im Kitaalltag transparent und souverän begegnet werden? Wie kann ein schwieriges und oftmals tabuisiertes Thema gemeinsam von Fachkräften und Eltern in den Fokus genommen werden? Welche Inhalte sind für ein sexualpädagogisches Konzept sinnvoll, nötig und wichtig? Welche Schritte tragen zur Entstehung und praktischen Umsetzung des Konzeptes bei?

Die Arbeitshilfe soll eine praxisorientierte Unterstützung der Arbeit am pädagogischen Konzept der Kindertageseinrichtungen bieten. Denn die Themen der sexuellen Entwicklung im Kindesalter und deren pädagogischen Begleitung durch Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen sind oft noch konzeptionell randständig und vielfach in der Kommunikation tabuisiert. Mit Hilfe dieser Arbeitshilfe können Haltungen, Kompetenzen und Konzepte in der Kita entwickelt werden, die die Bedürfnisse und die Lebenswelt von Kindern ernst nehmen und zugleich einen professionellen Umgang von Kinderschutz und Kinderrechte möglich machen.

Die Arbeitshilfe finden Sie unter:

https://www.paritaet-hessen.org/fileadmin/redaktion/Texte/Publikationen/Kinder-_und_Jugendhilfe/Arbeitshilfe_2_Sexualpaedagogisches_Konzept_Endfassung_11.9.2017.pdf

Der PARITÄTISCHE Mecklenburg-Vorpommern – Informationsservice vom 15.11.2017

BAGSO-Jahrestagung „Engagement für die Gesundheitsförderung älterer Menschen stärken“

Die Förderung der Gesundheitskompetenz älterer Menschen erfordert eine umfassende Strategie.
Die Ergebnisse der HLS-GER-Studie zur Gesundheitskompetenz der Bevölkerung in Deutschland an der Universität Bielefeld belegen, dass die Gesundheitskompetenz unmittelbar das Gesundheitsverhalten von Menschen beeinflusst. So hat eine niedrige Gesundheitskompetenz einen schlechteren subjektiven Gesundheitszustand und ein ungünstiges Ernährungs- und Bewegungsverhalten zur Folge.
Diese Ergebnisse aus Studien erläuterte Prof. Dr. Doris Schaeffer, Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, anlässlich der Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. am 6. November 2017 in Dortmund. Ursula Horzetzky, Referatsleiterin Ernährungsprävention und Ernährungsinformation beim BMEL, verwies in ihren Ausführungen auf die Relevanz einer ausgewogenen Ernährung zur Vermeidung auch ernährungsbedingter Erkrankungen. Allen Menschen – vom ersten Lebenstag bis ins hohe Alter – sollte eine gesunde Lebensweise ermöglicht werden. Ziel des BMEL ist es, dass in den nächsten Jahren die Mahlzeitenangebote in der Gemeinschaftsverpflegung qualitativ verbessert werden und so älteren Menschen, die daran teilnehmen, eine genussvolle und ausgewogene Ernährung zur Verfügung steht. Auf welche Weise der Deutsche Turner-Bund mit seinen breitgefächerten Programmen zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz beiträgt, stellte Prof. Dr. Michael Tiemann, Professor für Sportwissenschaften, SRH Hochschule für Gesundheit Gera, praxisnah vor.
Mehr als 230 Teilnehmende aus den verschiedenen Handlungsfeldern der Seniorenarbeit, aus BAGSO-Mitgliedsverbänden und der Wissenschaft erörterten anschließend im Rahmen eines World Cafés wichtige Aspekte. Sie entwickelten viele Ideen, diskutierten erforderliche Rahmenbedingungen sowie Strategien für die Verbesserung der Angebote auf kommunaler Ebene in den Handlungsfeldern Ernährung, Bewegung sowie Gesundheitskompetenz. Eine zentrale Frage war auch, wie man besondere Zielgruppen älterer Menschen – z.B. sehr zurückgezogen lebende Seniorinnen und Senioren – erreichen kann.
Der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering ermutigte die Tagungsgäste zu verstärktem Engagement für die Verbesserung der Lebenssituation älterer Menschen vor allem in ländlichen Räumen und lud alle zum 12. Deutschen Seniorentag ein, der vom 28. bis 30. Mai 2018 in den Dortmunder Westfalenhallen stattfindet und von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnet wird.
Die Fachtagung wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen von IN FORM, Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung, gefördert.
Weitere Informationen BAGSO e.V. Anne von Laufenberg-Beermann, Projektleiterin Thomas-Mann-Str. 2-4 53111 Bonn inform@bagso.de Tel.: 0228 / 24 99 93 22

BAGSO-Pressemitteilung 18/2017 Bonn, 8.11.2017

Gewinner des Landeswettbewerbs „Seniorenfreundliche Kommune“ wurden ausgezeichnet

Lohmen, Sternberg und Stralsund sind „Seniorenfreundliche Kommunen 2017“

Sozialministerin Stefanie Drese hat die Gewinner und Platzierten des Landeswettbewerbs „Seniorenfreundliche Kommunen 2017“ am Donnerstag (09.11.2017) in Schwerin ausgezeichnet. Insgesamt wurden zehn Kommunen für ihre Seniorenfreundlichkeit geehrt. Das Sozialministerium hat in diesem Jahr zum vierten Mal gemeinsam mit dem Landesseniorenbeirat den Wettbewerb durchgeführt.

„Mit dem Wettbewerb wollten wir die Städte und Gemeinden sensibilisieren, sich mit der demografischen Entwicklung und der damit verbundenen Tatsache, dass es immer mehr ältere Menschen in unserem Land gibt, auseinanderzusetzen. Wir würdigen Beispiele, die zeigen, dass dieser demografische Wandel auch positiv gestaltet werden kann und den sozialen Zusammenhalt vor Ort stärkt“, betonte die Ministerin in ihrer Rede.

Ausgezeichnet wurden Städte und Gemeinden, die sich bei der aktiven Einbindung der Seniorinnen und Senioren, der nachhaltigen Verankerung guter Angebote und durch kreative Ideen und Projekte zur Stärkung der Lebensqualität älterer Menschen besonders hervorheben. Gesucht und von einer Jury bewertet wurden Städte und Gemeinden in drei Kategorien – Kommunen bis 2.000 Einwohner, Kommunen bis 8.000 Einwohner sowie Kommunen mit mehr als 8.000 Einwohnern.

„Unser Land wäre ohne unsere älteren Menschen, ohne ihr Engagement und ihre Erfahrungen um Vieles ärmer. Viele Seniorinnen und Senioren leisten bis ins hohe Alter einen unschätzbaren und wichtigen Beitrag für unser Gemeinwohl“, sagte Drese.

Insgesamt gingen 20 Bewerbungen ein. In der Kategorie bis 2.000 Einwohner/innen ging der erste Platz an die Gemeinde Lohmen (LK Rostock), der zweite Platz an die Gemeinde Ostseebad Wustrow (LK Vorpommern-Rügen) und der dritte Platz an die Gemeinde Warsow (LK Ludwigslust-Parchim).

In der Kategorie bis 8.000 Einwohner belegte die Stadt Sternberg (LK Ludwigslust-Parchim) den ersten Platz, der zweite Platz ging an die Gemeinde Sanitz (LK Rostock) und der dritte Platz an die Gemeinde Ostseebad Insel Poel (LK Nordwestmecklenburg).

Bei den Kommunen mit mehr als 8.000 Einwohnern belegte die Hansestadt Stralsund den ersten Platz, die Universitäts- und Hansestadt Greifswald den zweiten und die Stadt Bad Doberan den dritten Platz.

Darüber hinaus vergab die Jury einen Innovationspreis an die Gemeinde Bentwisch (LK Rostock).

Die ersten Plätze sind mit jeweils 2.000 Euro dotiert, die zweiten sowie der Sonderpreis mit jeweils 1.000 Euro und die dritten Plätze mit jeweils 500 Euro.

Aus den Begründungen der Jury zu den Erstplatzierten:

Lohmen:
Die Gemeinde ist strategisch sehr gut aufgestellt. Mit der Familienservice-Agentur verfügt die Gemeinde über eine Einrichtung, die besonders auch für die ältere Generation zahlreiche Dienstleistungsangebote bereithält, um das Leben im ländlichen Raum weiterhin möglich zu machen.
Lohmen hat in den zurückliegenden Jahren erhebliche Mittel aufgewandt, um die materiellen Voraussetzungen für die Entwicklung eines umfangreichen gesellschaftlichen Lebens zu verbessern. Mit der Umwandlung der Pfarrscheune zur Festscheune und die umfassende Rekonstruktion des sogenannten „Alten Tanzsaales“ wurden gute Bedingungen für kulturelle Veranstaltungen geschaffen. Sehr aktiv ist der Lohmener Kulturverein mit seinen zahlreichen Mitgliedern, der im Rahmen seiner Arbeit auch seit 14 Jahren an jedem Montag die sogenannte „Teestunde“ für Seniorinnen und Senioren durchführt. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich das Seniorenschwimmen und der Reha-Sport, die vom Kulturverein in Zusammenarbeit mit der Reha-Klinik organisiert werden.
Die relativ kleine Gemeinde verfügt über ein gemeindeeigenes Wohn- und Pflegezentrum mit Alten- und Pflegeheim, Betreutem Wohnen und ambulantem Pflegedienst. Damit wird älteren Menschen ermöglicht, dass sie möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld leben können.

Sternberg:
Sternberg überzeugte die Jury insbesondere durch die Beständigkeit, mit der die Stadt die seniorenpolitischen Aspekte berücksichtigt und umgesetzt hat. So haben die Sternberger Stadtvertreter bereits 1991 den Beschluss gefasst, ein Altenhilfezentrum mit Betreutem Wohnen, einer Dauer- und Kurzzeitpflegeeinrichtung, einem Tagespflegeangebot, einer Begegnungsstätte mit einem Seniorenmittagstisch und Essen auf Rädern zu schaffen.
Seitens der Stadt wird die Seniorenpolitik als Querschnittsaufgabe gesehen und als kommunale Daseinsvorsorge verstanden, die nur gemeinsam und zielorientiert geschultert werden kann. Die Seniorenarbeit ist integraler Bestandteil der Zusammenarbeit von Stadtvertretung, Stadtverwaltung, Seniorenbeirat, DRK-Seniorenbüro, den Kirchgemeinden und den Vereinen, Verbänden und Organisationen mit ihren spezifischen Angeboten speziell von und für die Seniorinnen und Senioren der Stadt.
Auf Initiative der Stadt wurde gemeinsam mit dem Landkreis ein kooperatives Bürgerbüro in Sternberg installiert. Vor allem ältere Menschen sind Nutznießer dieser bürgerfreundlichen Verwaltungseinrichtung. Die Jury war zudem beeindruckt von dem wunderschönen Altstadtbereich mit sanierten Häusern und der Kirche, von der Sauberkeit in der Stadt und von ihrer reizvollen Umgebung. Hervorzuheben sind die in der Innenstadt modern hergerichteten Wohnungen, die sich durch die gemeinsam gestalteten Innenhöfe und deren gemeinsame generationsübergreifende Nutzung auszeichnen. Darüber hinaus ist die Vielfältigkeit der Kultur-, Sport- und Vermittlungsangebote des Seniorenbüros des DRKs zu nennen, um ältere Menschen aktiv in das Leben der Stadt zu integrieren.

Hansestadt Stralsund:
Die Jury konnte sich vor Ort davon überzeugen, dass sich die Hansestadt in den zurückliegenden Jahren systematisch und zielgerichtet den Herausforderungen der demografischen Entwicklung gestellt hat. Stralsund verfügt über eine gute Infrastruktur und ein seniorenfreundliches Lebensumfeld. Der seit 2010 anhaltende Zuzug nach Stralsund insbesondere älterer Menschen, die in der Stadt ihren Altersruhesitz wählen, ist Zeugnis für diese positive Entwicklung. Nicht zuletzt diese Tatsache hat die Hansestadt Stralsund veranlasst, als planerisches Steuerungsinstrument ihr integriertes Stadt- und Entwicklungskonzept fortzuschreiben. Auf dieser Grundlage werden u.a. systematisch in den Stadtteilen Bestandsaufnahmen im Bereich der Daseinsvorsorge erhoben, Bedarfe ermittelt und entsprechend der Notwendigkeit umgesetzt. Ein Ziel der Hansestadt ist es, Orte der Begegnung und nicht nur Orte der Versorgung zu schaffen.
Hervorzuheben sind zudem die zahlreichen generationsübergreifenden Projekte. Beispielhaft sind das Fest der Generationen oder die Aktionswoche „Stralsund Barrierefrei- Menschen in Aktion“ zu nennen. Aber auch, die Angebote der Seniorenakademie 55+, das Projekt „Die alten Profis“ sowie die Möglichkeiten sich sportlich fit zu halten, haben die Jury überzeugt, dass die Hansestadt Stralsund den 1. Platz mehr als verdient hat.

Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales, Integration und Gleichstellung Mecklenburg-Vorpommern vom 09.11.2017

 

 

Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember 2017

Am 1. Dezember findet weltweit der Welt-AIDS-Tag statt. Mit zahlreichen Aktionen erinnern Regierungen, Organisationen und Vereine, Prominente, Stars und Ehrenamtler weltweit an HIV und AIDS – sie rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit HIV-positiven Menschen zu zeigen. In Deutschland leben etwa 87.000 Menschen mit HIV. Dank moderner Medikamente haben die meisten von ihnen eine fast normale Lebenserwartung. Trotzdem erleben viele Betroffene auch hierzulande immer noch Ausgrenzung und Stigmatisierung.

Die Solidaritätskampagne zum Welt-AIDS-Tag
Um Berührungsängste abzubauen und zu zeigen, dass positiv zusammen leben zwischen Menschen mit und ohne HIV bereits stattfindet und möglich ist, führt die BZgA gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit, der Deutschen AIDS-Hilfe und der Deutschen AIDS-Stiftung die Solidaritätskampagne „positiv zusammen leben“ durch. Das Maßnahmenkonzept der Kampagne besteht aus einem aufeinander abgestimmten Medien-Angebot aus Printmedien (Plakate, Postkarten und Flyer), Give Aways, dem Internetportal www.welt-aids-tag.de, dem Welt-AIDS-Tag-Facebook-Auftritt, dem Twitter-Auftritt, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und lokalen/regionalen Aktionen der Kampagnenpartner. Ziel ist es zudem, Lehrerinnen und Lehrer, pädagogische Fachkräfte und Beratungsstellen mit Informationsmaterial bei eigenen Aktionen zu unterstützen.

Kostenloses Aktionsmaterial für Ihre Schulaktion
Planen Sie auch Aktionen oder Infoveranstaltungen zum Welt-AIDS-Tag an Ihrer Schule? Ab sofort können Sie über https://www.welt-aids-tag.de/werdeaktivindexphp/aktionsmaterial/
kostenlose Innenraumplakate, Flyer, Postkarten und Taschentücher zum Welt-AIDS-Tag bestellen.

Start der Kampagne 2017
In den kommenden Wochen werden die neuen Kampagnenmotive zudem auf zahlreichen Plakatflächen, in Zeitschriften und Magazinen zu sehen sein und natürlich startet die Kampagne am 26.10.2017 auch im Netz: auf www.welt-aids-tag.de, auf www.facebook.com/WeltAidsTag und twitter.com/weltaidstag_de

 

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Dr. Eveline Maslon
Leiterin des Referates
Gesundheitsförderung in Schulen


50819 Köln
Telefon: 0221 8992-0
Fax: 0221 8992-257
E-Mail: eveline.maslon@bzga.de
Internet: http://www.bzga.de