kommmitmensch: Die Präventionskampagne der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)

In vielen Unternehmen und Einrichtungen werden Prävention und gesunde Unternehmenskultur bereits professionell betrieben. Andere jedoch stehen noch am Anfang.

Mit der Kampagne „kommmitmensch“ stellt die DGUV die Themen Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz in den Fokus und setzt auf „eine Führung, die dafür sorgt, dass ihre Beschäftigten keinen körperlichen und psychischen Gefahren ausgesetzt sind.“

Auf einer eigenen Homepage wird fundiertes Wissen bereitgestellt, sowohl für Profis als auch für Einsteiger auf dem Gebiet des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Aus einem Baukastensystem können Betriebe und Einrichtungen Informationen und konkrete Handlungshilfen zusammenstellen.

Die einzelnen Themen sind in Handlungsfelder aufgeteilt und können so je nach Interessensschwerpunkt vertieft werden: Führung, Kommunikation, Beteiligung, Fehlerkultur, Betriebsklima, Sicherheit und Gesundheit. Mithilfe eines Stufenmodells kann man zu einer Einschätzung kommen, wo der Betrieb aktuell steht – auch in den einzelnen Handlungsfeldern.

Neben dem ansprechend aufbereitetem Informationsmaterial werden auch bundesweit Seminare zu verschiedenen Schwerpunktthemen angeboten.

Die Bedeutung der Kampagne unterstreicht Dr. Walter Eichendorf, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der DGUV: „Wir brauchen einen neuen Ansatz, wenn wir unserem Ziel einer Welt ohne Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Erkrankungen näher kommen wollen.“

Alle Infos und Materialien zur Kampagne gibt es hier: www.kommmitmensch.de

Aktuelle Seminartermine: www.kommmitmensch.de/toolbox/seminare/

Quelle: Newsletter der Bundesvereinigung Praevention und Gesundheitsfoerderung e. V. vom 31. August 2018

Nachlese zum Bundeskongress Investitionspakt Soziale Integration im Quartier – Ein Beitrag zum sozialen Zusammenhalt vor Ort

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) lud am 26. Juni 2018 zum Bundeskon-gress Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ in das Radialsystem nach Berlin ein. Mit dem Investitionspakt fördern Bund und Länder die Erneuerung sowie den Aus- und Neubau sozialer Infrastruktur und deren Weiterentwicklung zu Orten des sozialen Zusammenhalts und der Integration. Die Veranstaltung diente dem Austausch zwischen Politik, Bund, Ländern, der kommunalen Praxis und der Fachwelt im Hinblick auf bisherige Erfahrungen, Erfolgsfaktoren und zu überwindende Hemmnisse.

Die ausführliche Dokumentation finden Sie unter: www.investitionspakt-integration.de

Quelle: Bundestransferstelle Soziale Stadt

Rückblick Fortbildungsklausur der Regionalkoordinatoren für Gesundheitsförderung

Vom 16. bis 18. Mai 2018 nahmen 27 Regionalkoordinatoren für Gesundheitsförderung (Regionale Arbeitsgemeinschaften, 27 inkl. Referenten) an einer Fortbildungsklausur im Seminar- und Tagungs-zentrum Waldheim teil. Die Klausurtagung war der Auftakt zur Entwicklung bzw. Qualifizierung amts-übergreifender, intersektoraler Steuerungsstrukturen (z. B. RAG) in den Landkreisen und Kreisfreien Städten unter Berücksichtigung der gesundheitlichen Chancengleichheit und des Sozialraumbezugs. Fachliche Schwerpunkte der Fortbildungsklausur waren neben grundlegenden Aspekten und Frage-stellungen der kommunalen Gesundheitsförderung z. B. Good-Practice-Kriterien der soziallagenbe-zogenen Gesundheitsförderung im Kontext des Präventionsgesetzes bzw. der LRV, die Grundlagen der Netzwerkarbeit und des Netzwerkmanagements. Die Veranstaltung fand statt unter dem Dach der Landesrahmenvereinbarung (LRV) gemäß Paragraph 20f SGB V zur Umsetzung des Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention (PrävG) für den Freistaat Sachsen in der Lebens-welt Kommune. Sie wurde durch die Gesetzlichen Krankenkassen finanziert und von weiteren Mit-gliedern der LRV unterstützt.

Die ausführliche Dokumentation steht Ihnen unter www.slfg.de zur Verfügung.

Quelle: Newsletter der Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheitsförderung 

Bundeswettbewerb „Europäische Stadt – Wandel und Werte“

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) lobt unter dem Dach der Bund-Länder-Städtebauförderung und der Nationalen Stadtentwicklungspolitik (NSP) gemeinsam mit den Ländern und kommunalen Spitzenverbänden den Bundeswettbewerb „Europäische Stadt – Wandel und Werte“ aus. Mit dem Wettbewerb sollen herausragende Konzepte und Projekte für einen zukunfts-weisenden Umgang mit dem baukulturellen Erbe im städtebaulichen Kontext ausgezeichnet werden. Städte und Gemeinden sind aufgerufen, Wettbewerbsbeiträge aller Umsetzungsstufen – sei es ein Konzept oder ein realisiertes Projekt – einzureichen. Das Preisgeld beträgt insgesamt 200.000 Euro.

Formulare und Informationspapiere finden Sie unter: www.bundeswettbewerb-europaeische-stadt.de

Quelle: Bundestransferstelle Soziale Stadt 

Neue Ausgabe der LVG-Information erschienen

Die neue Ausgabe der LVG-Information (3. Ausgabe 2018), unseres vierteljährlich erscheinenden Mitteilungsblattes, ist nun auch online für Sie abrufbar.

In der aktuellen Ausgaben

  • berichten wir Ihnen ausgiebig über unsere Projektaktivitäten,
  • stellen eine große Auswahl an Berichten und Informationen vor und
  • laden Sie herzlich zu unseren anstehenden Veranstaltungen ein.

Wir freuen uns, wenn Sie uns schreiben, z. B. mit Lob oder auch Kritik, mit eigenen Beiträgen oder Hinweisen auf interessante Themen.

 

 

Die Kommune als Akteur und Setting im Präventionsgesetz – Chancen und Herausforderungen in NRW

Unter dem Titel „Die Kommune als Akteur und Setting im Präventionsgesetz – Chancen und Herausforderungen in NRW“ bot die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) im Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) eine Veranstaltungsreihe mit je einer ganztägigen Veranstaltung in jedem Regierungsbezirk an.

Schwerpunkt der Veranstaltungen war das 2015 in Kraft getretene Präventionsgesetz (PrävG), wobei insbesondere die Umsetzung in Nordrhein-Westfalen im Fokus stand. Es wurden Unterstützungsangebote aufgezeigt und Raum für Austausch und Vernetzung der Teilnehmenden gegeben. Ziel der Veranstaltungen war es, dass alle Teilnehmenden eine Vorstellung für ihren spezifischen Arbeitsbereich entwickeln, wie ein Einstieg in eine sinnvolle kommunale Strategie gelingen kann und welche praktischen Schritte, Arbeitspartnerschaften und weiteren Voraussetzungen dafür erforderlich sind. Es kamen jeweils ca. 50 Teilnehmende aus unterschiedlichen kommunalen Arbeitsbereichen zusammen, die sich in verschiedenen Formaten (unter anderem Markt der Möglichkeiten und World Cafés) aktiv in die Diskussion einbrachten. Auch ein individuelles Beratungsangebot wurde von den Teilnehmenden gut angenommen.

Die Unterlagen und Materialien zur Veranstaltungsreihe können bei Interesse hier eingesehen werden.

 

Quelle: Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW)

Preisträger des Bundeswettbewerbs „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“ ausgezeichnet

Beim Bundeswettbewerb „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“ wurden vergangenen Monat im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) in Berlin 21 Städte, Gemeinden und Landkreise für ihre vorbildlichen Aktivitäten zur Integration von Zuwanderern und der Förderung des Zusammenlebens vor Ort ausgezeichnet. Der erstmals ausgelobte Wettbewerb soll zur Nachahmung guter Praxis anregen und die in der kommunalen Integrationsarbeit Tätigen in ihrer Arbeit ermutigen und stärken.

Mehr als 140 Beiträge wurden bei dem vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) inhaltlich und organisatorisch betreuten und von den kommunalen Spitzenverbänden und dem Bundesverband Deutscher Stiftungen unterstützten Wettbewerb eingereicht.

In der Kategorie „Hervorragende strategische Aktivitäten“ wurden 17 Kommunen ausgezeichnet: vier kreisfreie Städte, zehn kreisangehörige Kommunen und drei Landkreise. Die ausgezeichneten Kommunen erhielten ein Preisgeld von je 25.000 Euro. In der Kategorie „Bemerkenswerte Einzelprojekte“ wurden vier Kommunen prämiert, sie erhielten ein Preisgeld von jeweils 10.000 Euro.

Die Preisträger:

In der Kategorie „Hervorragende strategische Aktivitäten“

Kreisfreie Städte:
Dortmund, Landeshauptstadt München, Osnabrück, Landeshauptstadt Schwerin.

Kreisangehörige Kommunen:
Alheim, Diemelstadt, Dülmen, Samtgemeinde Elm-Asse, Everswinkel, Henstedt-Ulzburg, Neuss, Osterholz-Scharmbeck, Landeshauptstadt Saarbrücken, Schwäbisch Gmünd.

Landkreise:
München, Oberspreewald-Lausitz, Osnabrück

In der Kategorie „Bemerkenswerte Einzelprojekte“
Burgenlandkreis, Geestland, Hanau, Minden

Ausführliche Informationen zu Ergebnissen und Fotos rund um die Preisverleihung finden Sie hier.

 

Quelle: Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)

Handlungsleitfaden „Schritte zur Einführung einer kommunalen Fußverkehrsstrategie“

Seit 2016 wurden 30 Monate lang Befragungen, Interviews und Recherchen in sechs Modellstädten durchgeführt, mit dem Ziel den Fußverkehr in Zukunft strategisch zu stärken. Ein Fachbeirat hat intensiv diskutiert, angeregt und mitgearbeitet. Insgesamt waren etwa 700 Menschen daran beteiligt. Daraus entstand der 60-seitige Handlungsleitfaden. Dabei ging es nicht darum, ein völlig neues Konzept zu entwickeln, vielmehr soll der Leitfaden vorhandene Ansätze darlegen und daraus Handlungsempfehlungen ableiten.

 

Die Broschüre und weitere Informationen finden Sie unter: www.fussverkehrsstrategie.de

 

Quelle: Landesseniorenbeitrat Mecklenburg-Vorpommern

Blut spenden – im Sommer besonders wichtig!

In der Ferienzeit kommt es immer wieder zu Engpässen bei Blutspenden. Gerade jetzt sind sie besonders wichtig. Damit die Spende gut vertragen wird, sollte man darauf achten, vorher ausreichend zu essen und zu trinken. Alkohol und andere Suchtmittel sind vor und nach der Spende tabu. Die gespendete Menge gleicht der Körper übrigens schnell wieder aus.

Informationen rund um das Blutspenden finden Sie unter www.einfachlebenretten.de und im Flyer „Kompaktinfos zur Blutspende“, bestellbar unter: https://www.bzga.de/infomaterialien/blutspende

 

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

„Im Alter IN FORM“ – Informationsplattform zur Gesundheitsförderung ist online

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) hat auf dem 12. Deutschen Seniorentag in Dortmund die neue Internetplattform „Im Alter IN FORM“ vorgestellt.

Das Informationsportal richtet sich an Verantwortliche und Akteure auf kommunaler Ebene, die sich für die Gesundheitsförderung älterer Menschen einsetzen. Es bietet umfassende Informationen und Materialien zur Gestaltung von kommunalen Angeboten und Strukturen mit dem Ziel, die Gesundheit älterer Menschen zu erhalten und zu verbessern. Im Mittelpunkt der Webseite „Im Alter IN FORM“ stehen die Förderung einer ausgewogenen Ernährung, ausreichender Bewegung und der sozialen Teilhabe. Die Internetseite informiert über die Schulungsangebote und Fachtagungen des BAGSO-Projektes „Im Alter IN FORM“ und bietet fachbezogene Materialien sowie Links zu anderen interessanten Informationsangeboten.

Die neue Internetseite ist Teil des BAGSO-Projekts „Im Alter IN FORM – Potenziale in Kommunen aktivieren“. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen von „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ gefördert.

Die Seite ist zu finden unter www.im-alter-inform.de.

Quelle: Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG)