Nachlese zum Bundeskongress Investitionspakt Soziale Integration im Quartier – Ein Beitrag zum sozialen Zusammenhalt vor Ort

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) lud am 26. Juni 2018 zum Bundeskon-gress Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ in das Radialsystem nach Berlin ein. Mit dem Investitionspakt fördern Bund und Länder die Erneuerung sowie den Aus- und Neubau sozialer Infrastruktur und deren Weiterentwicklung zu Orten des sozialen Zusammenhalts und der Integration. Die Veranstaltung diente dem Austausch zwischen Politik, Bund, Ländern, der kommunalen Praxis und der Fachwelt im Hinblick auf bisherige Erfahrungen, Erfolgsfaktoren und zu überwindende Hemmnisse.

Die ausführliche Dokumentation finden Sie unter: www.investitionspakt-integration.de

Quelle: Bundestransferstelle Soziale Stadt

Rückblick Fortbildungsklausur der Regionalkoordinatoren für Gesundheitsförderung

Vom 16. bis 18. Mai 2018 nahmen 27 Regionalkoordinatoren für Gesundheitsförderung (Regionale Arbeitsgemeinschaften, 27 inkl. Referenten) an einer Fortbildungsklausur im Seminar- und Tagungs-zentrum Waldheim teil. Die Klausurtagung war der Auftakt zur Entwicklung bzw. Qualifizierung amts-übergreifender, intersektoraler Steuerungsstrukturen (z. B. RAG) in den Landkreisen und Kreisfreien Städten unter Berücksichtigung der gesundheitlichen Chancengleichheit und des Sozialraumbezugs. Fachliche Schwerpunkte der Fortbildungsklausur waren neben grundlegenden Aspekten und Frage-stellungen der kommunalen Gesundheitsförderung z. B. Good-Practice-Kriterien der soziallagenbe-zogenen Gesundheitsförderung im Kontext des Präventionsgesetzes bzw. der LRV, die Grundlagen der Netzwerkarbeit und des Netzwerkmanagements. Die Veranstaltung fand statt unter dem Dach der Landesrahmenvereinbarung (LRV) gemäß Paragraph 20f SGB V zur Umsetzung des Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention (PrävG) für den Freistaat Sachsen in der Lebens-welt Kommune. Sie wurde durch die Gesetzlichen Krankenkassen finanziert und von weiteren Mit-gliedern der LRV unterstützt.

Die ausführliche Dokumentation steht Ihnen unter www.slfg.de zur Verfügung.

Quelle: Newsletter der Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheitsförderung 

Bundeswettbewerb „Europäische Stadt – Wandel und Werte“

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) lobt unter dem Dach der Bund-Länder-Städtebauförderung und der Nationalen Stadtentwicklungspolitik (NSP) gemeinsam mit den Ländern und kommunalen Spitzenverbänden den Bundeswettbewerb „Europäische Stadt – Wandel und Werte“ aus. Mit dem Wettbewerb sollen herausragende Konzepte und Projekte für einen zukunfts-weisenden Umgang mit dem baukulturellen Erbe im städtebaulichen Kontext ausgezeichnet werden. Städte und Gemeinden sind aufgerufen, Wettbewerbsbeiträge aller Umsetzungsstufen – sei es ein Konzept oder ein realisiertes Projekt – einzureichen. Das Preisgeld beträgt insgesamt 200.000 Euro.

Formulare und Informationspapiere finden Sie unter: www.bundeswettbewerb-europaeische-stadt.de

Quelle: Bundestransferstelle Soziale Stadt 

Neue Ausgabe der LVG-Information erschienen

Die neue Ausgabe der LVG-Information (3. Ausgabe 2018), unseres vierteljährlich erscheinenden Mitteilungsblattes, ist nun auch online für Sie abrufbar.

In der aktuellen Ausgaben

  • berichten wir Ihnen ausgiebig über unsere Projektaktivitäten,
  • stellen eine große Auswahl an Berichten und Informationen vor und
  • laden Sie herzlich zu unseren anstehenden Veranstaltungen ein.

Wir freuen uns, wenn Sie uns schreiben, z. B. mit Lob oder auch Kritik, mit eigenen Beiträgen oder Hinweisen auf interessante Themen.

 

 

Die Kommune als Akteur und Setting im Präventionsgesetz – Chancen und Herausforderungen in NRW

Unter dem Titel „Die Kommune als Akteur und Setting im Präventionsgesetz – Chancen und Herausforderungen in NRW“ bot die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) im Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) eine Veranstaltungsreihe mit je einer ganztägigen Veranstaltung in jedem Regierungsbezirk an.

Schwerpunkt der Veranstaltungen war das 2015 in Kraft getretene Präventionsgesetz (PrävG), wobei insbesondere die Umsetzung in Nordrhein-Westfalen im Fokus stand. Es wurden Unterstützungsangebote aufgezeigt und Raum für Austausch und Vernetzung der Teilnehmenden gegeben. Ziel der Veranstaltungen war es, dass alle Teilnehmenden eine Vorstellung für ihren spezifischen Arbeitsbereich entwickeln, wie ein Einstieg in eine sinnvolle kommunale Strategie gelingen kann und welche praktischen Schritte, Arbeitspartnerschaften und weiteren Voraussetzungen dafür erforderlich sind. Es kamen jeweils ca. 50 Teilnehmende aus unterschiedlichen kommunalen Arbeitsbereichen zusammen, die sich in verschiedenen Formaten (unter anderem Markt der Möglichkeiten und World Cafés) aktiv in die Diskussion einbrachten. Auch ein individuelles Beratungsangebot wurde von den Teilnehmenden gut angenommen.

Die Unterlagen und Materialien zur Veranstaltungsreihe können bei Interesse hier eingesehen werden.

 

Quelle: Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW)

Preisträger des Bundeswettbewerbs „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“ ausgezeichnet

Beim Bundeswettbewerb „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“ wurden vergangenen Monat im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) in Berlin 21 Städte, Gemeinden und Landkreise für ihre vorbildlichen Aktivitäten zur Integration von Zuwanderern und der Förderung des Zusammenlebens vor Ort ausgezeichnet. Der erstmals ausgelobte Wettbewerb soll zur Nachahmung guter Praxis anregen und die in der kommunalen Integrationsarbeit Tätigen in ihrer Arbeit ermutigen und stärken.

Mehr als 140 Beiträge wurden bei dem vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) inhaltlich und organisatorisch betreuten und von den kommunalen Spitzenverbänden und dem Bundesverband Deutscher Stiftungen unterstützten Wettbewerb eingereicht.

In der Kategorie „Hervorragende strategische Aktivitäten“ wurden 17 Kommunen ausgezeichnet: vier kreisfreie Städte, zehn kreisangehörige Kommunen und drei Landkreise. Die ausgezeichneten Kommunen erhielten ein Preisgeld von je 25.000 Euro. In der Kategorie „Bemerkenswerte Einzelprojekte“ wurden vier Kommunen prämiert, sie erhielten ein Preisgeld von jeweils 10.000 Euro.

Die Preisträger:

In der Kategorie „Hervorragende strategische Aktivitäten“

Kreisfreie Städte:
Dortmund, Landeshauptstadt München, Osnabrück, Landeshauptstadt Schwerin.

Kreisangehörige Kommunen:
Alheim, Diemelstadt, Dülmen, Samtgemeinde Elm-Asse, Everswinkel, Henstedt-Ulzburg, Neuss, Osterholz-Scharmbeck, Landeshauptstadt Saarbrücken, Schwäbisch Gmünd.

Landkreise:
München, Oberspreewald-Lausitz, Osnabrück

In der Kategorie „Bemerkenswerte Einzelprojekte“
Burgenlandkreis, Geestland, Hanau, Minden

Ausführliche Informationen zu Ergebnissen und Fotos rund um die Preisverleihung finden Sie hier.

 

Quelle: Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)

Handlungsleitfaden „Schritte zur Einführung einer kommunalen Fußverkehrsstrategie“

Seit 2016 wurden 30 Monate lang Befragungen, Interviews und Recherchen in sechs Modellstädten durchgeführt, mit dem Ziel den Fußverkehr in Zukunft strategisch zu stärken. Ein Fachbeirat hat intensiv diskutiert, angeregt und mitgearbeitet. Insgesamt waren etwa 700 Menschen daran beteiligt. Daraus entstand der 60-seitige Handlungsleitfaden. Dabei ging es nicht darum, ein völlig neues Konzept zu entwickeln, vielmehr soll der Leitfaden vorhandene Ansätze darlegen und daraus Handlungsempfehlungen ableiten.

 

Die Broschüre und weitere Informationen finden Sie unter: www.fussverkehrsstrategie.de

 

Quelle: Landesseniorenbeitrat Mecklenburg-Vorpommern

Blut spenden – im Sommer besonders wichtig!

In der Ferienzeit kommt es immer wieder zu Engpässen bei Blutspenden. Gerade jetzt sind sie besonders wichtig. Damit die Spende gut vertragen wird, sollte man darauf achten, vorher ausreichend zu essen und zu trinken. Alkohol und andere Suchtmittel sind vor und nach der Spende tabu. Die gespendete Menge gleicht der Körper übrigens schnell wieder aus.

Informationen rund um das Blutspenden finden Sie unter www.einfachlebenretten.de und im Flyer „Kompaktinfos zur Blutspende“, bestellbar unter: https://www.bzga.de/infomaterialien/blutspende

 

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

„Im Alter IN FORM“ – Informationsplattform zur Gesundheitsförderung ist online

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) hat auf dem 12. Deutschen Seniorentag in Dortmund die neue Internetplattform „Im Alter IN FORM“ vorgestellt.

Das Informationsportal richtet sich an Verantwortliche und Akteure auf kommunaler Ebene, die sich für die Gesundheitsförderung älterer Menschen einsetzen. Es bietet umfassende Informationen und Materialien zur Gestaltung von kommunalen Angeboten und Strukturen mit dem Ziel, die Gesundheit älterer Menschen zu erhalten und zu verbessern. Im Mittelpunkt der Webseite „Im Alter IN FORM“ stehen die Förderung einer ausgewogenen Ernährung, ausreichender Bewegung und der sozialen Teilhabe. Die Internetseite informiert über die Schulungsangebote und Fachtagungen des BAGSO-Projektes „Im Alter IN FORM“ und bietet fachbezogene Materialien sowie Links zu anderen interessanten Informationsangeboten.

Die neue Internetseite ist Teil des BAGSO-Projekts „Im Alter IN FORM – Potenziale in Kommunen aktivieren“. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen von „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ gefördert.

Die Seite ist zu finden unter www.im-alter-inform.de.

Quelle: Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG)

BZgA rät zur Vorsicht: Alkohol und Hitze vertragen sich nicht

Köln, 17. Juli 2018. Der Sommer ist da und auch in Deutschland steigen die Temperaturen. Doch Vorsicht: Hitze und Alkohol vertragen sich nicht. Wenn die Sonne brennt, wirkt Alkohol im Körper schneller und intensiver. Besonders an heißen Tagen kann zu viel Alkohol zu Kreislaufproblemen oder sogar zur Bewusstlosigkeit führen. Die Folge durch die Kombination von Alkohol und Hitze: Der Blutdruck sinkt, man fühlt sich müde und schlapp.

Ob nun beim Baden in Deutschland oder an der Adria, Wandern in Frankreich oder Tirol, Urlaub soll entspannen und Spaß machen. Für Viele gehören Bier, Wein oder Cocktail zu einem gelungenen Urlaub dazu. Bei allem Spaß sollte für den Umgang mit Alkohol bei sommerlichen Temperaturen dennoch Vorsicht gelten. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) nennt vier gute Gründe, warum man im Urlaub besser im Limit bleiben sollte:

1. Urlaub auch für die Leber
Alkohol kann nicht einfach ausgeschwitzt werden. Die Leber übernimmt die Hauptarbeit beim Alkoholabbau. Wenn der Alkoholspiegel also dauerhaft hochgehalten wird, kann die Leber den Alkohol nie völlig abbauen und ist ständig überlastet. Im Limit bleiben, bedeutet daher auch Urlaub für die Leber.

2. Sicher baden
Alkohol schränkt die Koordinationsfähigkeit ein. Betrunken schwimmen gehen kann daher auch in sicheren Gewässern gefährlich werden. Und: Wer alkoholisiert badet, kann selbst bei einer Wassertemperatur von 20 bis 22 Grad einen Kälteschock erleiden.

3. Vorsicht vor unangenehmen Kontakten
Unter Alkoholeinfluss kommt es schneller zu Gewalt und man kann eher Opfer von Diebstählen werden. Alkohol spielt oftmals eine Rolle bei ungewolltem und/ oder ungeschütztem Geschlechtsverkehr.

4. Hitzschlag durch Flüssigkeitsverlust
Sommerhitze führt zu vermehrtem Schwitzen. Alkohol entzieht dem Körper weiteres Wasser und wertvolle Mineralstoffe. Das begünstigt die Gefahr von Hitzschlägen. Vor allem ältere Menschen haben einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf und sollten an heißen Tagen ausreichend nicht-alkoholische Getränke zu sich nehmen. Am besten eignen sich Wasser, ungesüßter Tee oder isotonische Getränke.

Frauen sollten nicht mehr als 12 Gramm reinen Alkohol täglich trinken. So viel steckt in einem kleinen Glas Bier (0.25l) oder Wein (0,1l). Für Männer gilt als Grenzwert doppelt so viel, also nicht mehr als 24 Gramm reinen Alkohol. Das sind ein halber Liter Bier oder zwei kleine Gläser Wein. Für alle gilt: Es sollte an mindestens zwei Tagen in der Woche gar kein Alkohol getrunken werden.

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)