Internationaler Männertag am 19. November 2018

Zum Internationalen Männertag am 19. November 2018 weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf ihr Informationsangebot der themenbezogenen Webseite www.maennergesundheitsportal.de hin. Das BZgA-Portal informiert qualitätsgesichert über männerspezifische Gesundheitsthemen, beispielsweise wie sich Männer gesund ernähren und mehr Bewegung in ihren Alltag bringen können.

Viele Männer setzen mit zunehmendem Alter deutlich Gewicht an. Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen: 2017 waren mehr als 70 Prozent der Männer über 55 Jahren übergewichtig, bei den 20- bis unter 25-jährigen waren es 33 Prozent. Übergewicht kann die Lebensqualität einschränken und körperliche Probleme sowie schwerwiegende Krankheiten verursachen. Starkes Übergewicht gilt zum Beispiel als Risikofaktor für Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bestimmte Krebserkrankungen.

Wer Gewicht verlieren will, sollte auf eine ausgewogene Ernährung achten mit reichlich Obst und Gemüse, sich regelmäßig und ausdauernd bewegen und für Entspannungspausen sorgen. Die aktuellen Standards der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfehlen für Erwachsene, sich mindestens 2,5 Stunden pro Woche körperlich zu betätigen. Besonders eignen sich hierfür Ausdauersportarten wie Schwimmen, Laufen oder Radfahren. Wer als Mann dafür im beruflichen Alltag wenig Zeit hat, kann seinen (Berufs-)Alltag aktiver gestalten, indem er zum Beispiel öfter zu Fuß geht, die Treppe statt den Aufzug nimmt, eine Bus- oder Bahnstation früher aussteigt oder die Mittagspause für eine bewegte Runde um die Häuser oder einen kollegialen Besuch in den Nachbarbüros nutzt.

Auf der Webseite www.maennergesundheitsportal.de bietet die BZgA zahlreiche Tipps für eine gesunde Ernährung und einen körperlich aktiveren Lebensstil. Gemeinsam mit der Stiftung Männergesundheit hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zudem in der „Wissensreihe Männergesundheit“ Broschüren zu Themen wie Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Herzinfarkt veröffentlicht, die sich gezielt an Männer richten.

Mehr Information unter:

www.maennergesundheitsportal.de

Faktenblatt Männergesundheit:

https://www.bzga.de/presse/daten-und-fakten/maennergesundheit/

 

Kostenlose Bestellung der BZgA-Materialien unter:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln

Online-Bestellsystem: https://www.bzga.de/infomaterialien/

Fax: 0221/8992257

E-Mail: order@bzga.de

 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) spricht mit ihren Internetseiten www.frauengesundheitsportal.de und www.maennergesundheitsportal.de gezielt Frauen und Männer an, um sie über die Möglichkeiten einer geschlechtersensiblen Prävention und Gesundheitsförderung zu informieren. Auf beiden Portalen finden sich zudem Faktenblätter mit aktuellen Daten zur Frauen- und Männergesundheit in Deutschland. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und können die persönliche Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt sowie durch qualifiziertes medizinisches Fachpersonal nicht ersetzen.

Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 14.11.2018

Kampagne „Deutschland sucht den Impfpass – Gegen Masern geimpft?“ informiert

BZgA ruft zum Masern-Impfcheck auf

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich zum Ziel gesetzt, die Masern weltweit zu eliminieren. Das ist möglich, wenn langfristig 95 Prozent der Bevölkerung gegen diese Krankheit geschützt sind. In Deutschland ist dieses Ziel noch nicht erreicht, so dass immer noch viele Menschen unnötig an Masern erkranken. Daher ruft die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit ihrer Kampagne „Deutschland sucht den Impfpass – Gegen Masern geimpft?“ dazu auf, den Impfschutz gegen Masern im Impfpass von der Ärztin oder dem Arzt überprüfen zu lassen.

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, erklärt: „Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit. Ein wirksamer Impfschutz gegen Masern ist für Jugendliche und nach 1970 geborene Erwachsene genauso wichtig wie für Kleinkinder. Zwar werden Eltern bei den Früherkennungsuntersuchungen auf die erforderlichen Kinderimpfungen hingewiesen und 95 Prozent erachten die Impfung gegen Masern für ihren Nachwuchs auch als notwendig. Dennoch erhalten viele Kinder die Impfungen später als empfohlen oder verpassen die zweite, für einen kompletten Impfschutz notwendige Dosis. Mehr als die Hälfte aller Masernfälle in Deutschland betreffen zudem Jugendliche und Erwachsene bis etwa 45 Jahre. Vielen Erwachsenen, die nach 1970 geboren sind, ist nicht bekannt, dass auch ihnen ein Impfschutz gegen Masern empfohlen wird. Deshalb ruft die BZgA dazu auf, den individuellen Masern-Impfschutz zu prüfen.“

Nach den Daten der bundesweiten Repräsentativbefragung der BZgA zum Thema Impfen halten 87 Prozent der befragten Erwachsenen das Ziel, die Ausbreitung von Masern zu verhindern, für wichtig oder sehr wichtig. Die Studiendaten zeigen jedoch auch, dass unter den nach 1970 Geborenen die Impfung gegen Masern im Erwachsenenalter nur 77 Prozent als wichtig oder besonders wichtig einschätzen.

BZgA-Kampagne „Deutschland sucht den Impfpass – Gegen Masern geimpft?“
Aktuell erinnert die BZgA mit der Kampagne „Deutschland sucht den Impfpass – Gegen Masern geimpft?“ bundesweit mit Großflächenplakaten an die Bedeutung des Impfschutzes gegen Masern. Ausführlich informiert die BZgA auf www.impfen-info.de/impfpass. Erklärvideos der Internetseite www.impfen-info.de gehen auf häufige Fragen zum Thema Masernimpfung ein und erläutern die Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Kinder und für nach 1970 geborene Erwachsene zum Schutz vor Masern. Eine Entscheidungshilfe zur Masern-Röteln-Mumps-Impfung unterstützt vor allem Eltern, eine informierte Entscheidung zu treffen.

Für die bundesweite BZgA-Repräsentativbefragung 2016 „Einstellungen, Wissen und Verhalten von Erwachsenen und Eltern gegenüber Impfungen“ wurden im Zeitraum Juli bis Mitte September 2016 bundesweit 5.012 Personen im Alter von 16 bis 85 Jahren befragt.

Der Ergebnisbericht der Studie steht zum Download bereit unter: http://www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/

Weitere Informationen der BZgA zum Thema:

Kampagne – Deutschland sucht den Impfpass – Gegen Masern geimpft?
https://www.impfen-info.de/impfpass/

Erklärvideos zum Schutz vor Masern
https://www.impfen-info.de/mediathek/filme/

MMR-Entscheidungshilfe
https://www.impfen-info.de/mediathek/mmr-entscheidungshilfe/

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Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 13.11.2018

Nationale Präventionskonferenz schreibt Bundesrahmenempfehlungen fort

Präventions- und Gesundheitsförderungsleistungen für Erwerbstätige und arbeitslose Menschen sollen künftig gestärkt werden. Die Nationale Präventionskonferenz (NPK) hat nun die entsprechend weiterentwickelten Bundesrahmenempfehlungen veröffentlicht. 

Die beteiligten Institutionen aus dem Gesundheitswesen sollen die Zusammenarbeit untereinander und auch mit den Betrieben gezielt stärken. Im Fokus der Maßnahmen stehen dabei die psychische Gesundheit und Muskel-Skelett-Erkrankungen.

Außerdem setzt sich die NPK dafür ein, dass auch für arbeitslose Menschen mehr niedrigschwellige Präventions- und Gesundheitsförderungsleistungen angeboten werden.

„Muskel-Skelett-Erkrankungen und psychische Krankheiten sind wesentliche Gründe für Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung“, sagt der amtierende Vorsitzende der NPK und stv. Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Dr. Walter Eichendorf. „Arbeitsbedingte Belastungen können das Erkrankungsrisiko erhöhen. Dem wollen wir gemeinsam entgegenwirken.“

Gernot Kiefer, Vorstand des GKV-Spitzenverbandes, ergänzt: „Nachhaltig können Prävention, Gesundheits-, Sicherheits- und Teilhabeförderung nur dann wirken, wenn alle verantwortlichen Partner gemeinsam in Steuerung und Vernetzung investieren und an einem Strang ziehen. Dies gilt nicht nur in der Arbeitswelt, sondern auch in den Kommunen.“

Die Bundesrahmenempfehlungen werden durch die Landesrahmenvereinbarungen umgesetzt. Diese wurden inzwischen in allen Bundesländern verabschiedet.

Das Präventionsforum findet einmal jährlich statt und berät die NPK. Es wird im Auftrag der NPK von der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung durchgeführt.

Hier geht es zu den Bundesrahmenempfehlungen.

Newsletter der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e. V. vom 31. Oktober 2018

 

Aktuelles Themenblatt erschienen: Gesundheitsförderung in ländlichen Räumen

Mit der aktuellen Ausgabe des Themenblattes führt der Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit in Kooperation mit dem Deutschen Landkreistag die Diskussion zur Gesundheitsförderung in ländlichen Räumen fort. Hier stehen die dort tätigen Akteurinnen und Akteure der Gesundheitsförderung im Fokus.

www.gesundheitliche-chancengleichheit.de

NDR Benefizaktion Hand in Hand für Norddeutschland

Menschen mit Demenz stehen im Mittelpunkt der diesjährigen NDR Benefizaktion. Partnerinnen sind die Alzheimer Gesellschaften im Norden. Der NDR wird vom 3. bis zum 14. Dezember 2018 über die vielfältigen Projekte der Alzheimer Gesellschaften informieren und zu Spenden aufrufen. Das gespendete Geld kommt den Hilfsprojekten zu 100 Prozent zugute.
www.ndr.de/hand_in_hand_fuer_norddeutschland/index.html

Attraktive Preise und ein Gesundheitsgewinn: Klassenwettbewerb „Be Smart – Don’t Start“ startet!

Bis zum 17. November 2018 können sich Schulklassen bundesweit für den Nichtraucherwettbewerb „Be Smart – Don’t Start“ anmelden. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die Deutsche Krebshilfe und Dr. Eckart von Hirschhausen als Schirmherr des Wettbewerbs rufen zur Teilnahme an „Be Smart – Don’t Start“ auf.

„Wenn du mit dem Rauchen nicht angefangen hast, musst du auch nicht aufhören!“, bringt Schirmherr Dr. Eckart von Hirschhausen den Kerngedanken des Präventionsprogramms humorvoll auf den Punkt. Der Arzt und Kabarettist motiviert in kurzen Videostatements auf http://www.besmart.info  Lehrende sowie Schülerinnen und Schüler für ein rauchfreies Leben.

Repräsentative Studien der BZgA zeigen, dass Nichtrauchen unter den Jugendlichen voll im Trend liegt: Die Raucherquote hat einen historischen Tiefstand erreicht. Nur noch etwa 7 Prozent der 12- bis 17-Jährigen geben an, zu rauchen und mehr als 80 Prozent der Jugendlichen haben noch nie eine Zigarette probiert. Befragungen der BZgA zeigen aber auch: Neue Trends und Produkte wie Wasserpfeifen oder E-Zigaretten wecken die Neugier bei Jugendlichen. Das Ausprobieren dieser Produkte kann mit möglichen Konsequenzen wie der Entwicklung einer Nikotinabhängigkeit, dem Umsteigen auf Zigaretten oder körperlichen Folgeschäden einhergehen.

Die Entscheidung für ein rauchfreies Leben zu stärken ist Ziel von „Be Smart – Don’t Start“. Das Präventionsprogramm wird im Schuljahr 2018/19 zum 22. Mal angeboten. Schulklassen, die ein halbes Jahr rauchfrei bleiben und „Nein“ zu Nikotin in jeder Form sagen, können Preise gewinnen, beispielsweise 5.000 Euro für eine Klassenreise. „Be Smart – Don’t Start“ wird von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Deutschen Krebshilfe, dem AOK Bundesverband sowie weiteren öffentlichen und privaten Institutionen gefördert und vom Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) gemeinsam mit Kooperationspartnern in den Bundesländern organisiert.

Der Wettbewerb startet am 19. November, Anmeldungen interessierter Schulklassen sind bis zum 17. November unter http://www.besmart.info möglich.

Gemeinsame Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Deutsche Krebshilfe und des Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) vom 29.10.2018.

 

Gesundheit älterer Menschen

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet in Zusammenarbeit mit
führenden Fachleuten eine Reihe handlicher Faltblätter an, die sich gezielt mit Themen
der Gesundheit älterer Menschen auseinandersetzt. Dabei werden zentrale
Fragen berücksichtigt und aktuelle Aspekte gesundheitlicher Prävention einbezogen.
Die Faltblätter informieren kompakt über die wichtigsten Fakten und Präventionsmöglichkeiten zu verschiedenen Gesundheitsthemen im Alter, geben Betroffenen, ihren Angehörigen sowie Interessierten konkrete Tipps und benennen seriöse Ansprechpartner für weitere Fragen.
Übersichtlich geben die leicht verständlichen Texte auch konkrete Anregungen für
den Alltag. Die Reihe wird ständig um neue Themen erweitert. Neben dem Faltblatt
»Depression im Alter« gibt es nun auch »Ausgeschlafen im Alter« und »Koronare
Herzkrankheit im Alter«.

Zur Faltblattreihe »kompakt«
https://www.gesund-aktiv-aelter-werden.de/service/materialien/kompakt/

BZgA-Newsletter „Gesund & aktiv älter werden“ Oktober 2018

Neue BZgA-Broschüren für Jugendliche und Eltern zum Thema „Sexuelle Vielfalt und Coming-out“

Zum Coming-out-Day am 11. Oktober bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ein neues Broschüren-Duo zum Thema „Sexuelle Vielfalt und Coming-out“ an. Die Broschüren geben Informationen und Tipps rund um das Thema und sind Teil der BZgA-Kampagne LIEBESLEBEN. Die Kampagne informiert über Liebe, Sex und Schutz vor HIV sowie anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI) und gibt Hilfestellung im Umgang mit der eigenen sexuellen Orientierung.

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, erklärt: „Offen, kommunikativ und modern – so sollte der Umgang mit der sexuellen Orientierung sein. Das Coming-out ist oft ein schwieriger Prozess und erfordert einen sensiblen Umgang aller Beteiligten. Häufig brauchen gerade homosexuelle Jugendliche dabei Unterstützung. Die neuen BZgA-Broschüren setzen hier an und wollen Betroffenen Hilfestellungen bei diesem wichtigen Schritt geben.“

Jedes Coming-out läuft anders ab. Die BZgA setzt mit ihren Informationen in den unterschiedlichen Lebenswelten der Betroffenen an. So bietet die Broschüre „Sexuelle Vielfalt und Coming-out – Ein Ratgeber für Jugendliche“ Unterstützung beim eigenen Coming-out und gibt viele Tipps, die dabei helfen können, die Entstehung von Vorurteilen zu verhindern. Die Broschüre „Sexuelle Vielfalt und Coming-out – Ein Ratgeber für Eltern“, wendet sich an Eltern und andere Bezugspersonen und hilft unter anderem, mögliche Sorgen um die Zukunft des Kindes abzubauen. Denn auch heute ist ein Coming-out innerhalb der Familie oft ein sensibler Prozess, in dem auch Eltern und andere nahestehende Menschen Unterstützung benötigen.

Beide Broschüren können kostenlos online unter http://www.liebesleben.de/infomaterial oder unter http://www.bzga.de bestellt werden.

Weitere Informationen zu LIEBESLEBEN und dem neuen Broschüren-Duo unter http://www.liebesleben.de http://www.twitter.com/LIEBESLEBEN_DE

http://www.facebook.com/liebesleben.de

Kostenlose Bestellung der BZgA-Materialien unter:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln
Online-Bestellsystem: http://www.bzga.de/infomaterialien
Fax: 0221/8992257
E-Mail: order@bzga.de

Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 09.10.2018.

„Einsam? Zweisam? Gemeinsam!“

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) lobt einen Preis gegen Einsamkeit und soziale Isolation im Alter aus. Bei dem Wettbewerb „Einsam? Zweisam? Gemeinsam!“ werden ab sofort Initiativen gesucht, die sich gegen soziale Isolation und für die gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen engagieren. Bewerbungen sind bis zum 7. Dezember 2018 möglich. Eine unabhängige Jury vergibt Preise im Gesamtwert von 22.500 Euro. Der Wettbewerb wird gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) veranstaltet.

Weitere Details finden Sie hier.

Zu wenige Menschen lassen sich gegen Grippe impfen

BZgA-Impfstudie: Nutzen der Grippeimpfung von Risikogruppen oft nicht erkannt

Die kalte Jahreszeit naht und damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, an einer „echten“ Grippe (Influenza) zu erkranken. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) empfiehlt als wirksamen Schutz die jährliche Grippeschutzimpfung im Oktober oder November. Dies gilt insbesondere für sogenannte Risikogruppen wie Menschen ab 60 Jahren, Schwangere oder chronisch Kranke und Personengruppen mit erhöhter Ansteckungsgefahr, wie zum Beispiel medizinisches Personal.

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, betont: „Eine echte Grippe ist keine einfache Erkältung, sondern eine ernstzunehmende Erkrankung. Dass die Grippe nicht unterschätzt werden darf, verdeutlichen die hohen Erkrankungszahlen aus dem vergangenen Winter 2017/2018. Laut Saisonbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza kam es dabei schätzungsweise zu neun Millionen Influenza-bedingten Arztbesuchen. Die BZgA weist deshalb auf die Grippeimpfung als wirksamen Schutz vor einer schwerwiegenden Infektionskrankheit hin.“

Die Ergebnisse der aktuellen bundesweiten Repräsentativbefragung der BZgA zeigen, dass sich die Einstellung zum Impfen in der Bevölkerung allgemein verbessert hat. Dennoch schätzen nur knapp die Hälfte aller Befragten (47 Prozent), denen eine Grippeimpfung empfohlen wird, diese als „(besonders) wichtig“ ein. Lediglich 40 Prozent der Befragten, die zu einer der Risikogruppen gehören, geben an, sich regelmäßig gegen Grippe impfen zu lassen. Einer der wichtigsten Gründe, warum die Impfung nicht regelmäßig wahrgenommen wird, ist die Einschätzung, dass die Grippe keine besonders schwere Krankheit sei.
Dabei sind Grippeviren sehr ansteckend und können sich somit schnell verbreiten. Meist zeigt sich die Influenza mit schweren Krankheitszeichen wie plötzlichem hohem Fieber über 38,5 Grad Celsius, trockenem Reizhusten sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Die Erkrankung betrifft den ganzen Körper und dauert selbst in unkomplizierten Fällen fünf bis sieben Tage. Beispiele für Komplikationen sind Lungen- oder Herzmuskelentzündungen, in schweren Fällen sogar mit Todesfolge. Die BZgA empfiehlt erkrankten Personen, zu Hause zu bleiben, Bettruhe einzuhalten und damit auch einer weiteren Verbreitung der Krankheitserreger vorzubeugen.

Damit das Wissen über die Grippeerkrankung und die Bereitschaft zur Impfung steigt, führen BZgA und Robert Koch-Institut (RKI) auch in diesem Jahr die gemeinsame Informationskampagne „Wir kommen der Grippe zuvor“ durch. Im September erhielten bundesweit rund 100.000 Multiplikatoren wie impfende Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken, der Öffentliche Gesundheitsdienst sowie Alten- und Pflegeheime Medienpakete mit Informationen und Materialien rund um die Grippeimpfung.

Weitere Informationen der BZgA zur Grippeimpfung unter http://www.impfen-info.de/mediathek/printmaterialien/grippeimpfung/

Häufige Fragen und Antworten zur Grippeschutzimpfung unter http://www.impfen-info.de/grippeimpfung/fragen-und-antworten

Der Erregersteckbrief Grippe (Influenza) unter https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/grippe-influenza/

Hygienetipps zum Verhalten im Krankheitsfall (Barrieremaßnahmen):

https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps/barrieremassnahmen/

Die Studie „Infektionsschutz – Einstellungen, Wissen und Verhalten von Erwachsenen und Eltern gegenüber Impfungen – Ergebnisse der Repräsentativbefragung 2016 zum Infektionsschutz (BZgA-Forschungsbericht, September 2017)“ finden Sie unter: http://www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/impfen-und-hygiene

Kostenlose Bestellung der BZgA-Materialien unter:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln
Online-Bestellsystem: http://www.bzga.de/infomaterialien
Fax: 0221/8992257
E-Mail: order@bzga.de

Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 08.10.2018.