#30Jahre_LVG: Unser erstes Projekt

Schon bei der Gründung der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern e. V. hatten unsere Initiatoren einen sorgenvollen Blick auf die Gesundheit von Kindern in unserem Bundesland geworfen und das gesunde Aufwachsen zum erklärten Ziel der Landesvereinigung erhoben. Die zunehmend schlechten Gesundheitsdaten ließen den Gedanken an ein umfassendes Gesundheitsförderungsprogramm, kurz GFP, reifen. Neben Übergewicht bereiteten auch vermehrt psychosomatische Störungen der Kinder, v. a. hervorgerufen durch Arbeitslosigkeit der Eltern, dem Vorstand Sorgen.

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Marktplatz Gesundheit 1|2020 erschienen

Heute erscheint die in diesem Jahr erste Ausgabe unseres kommunalen Newsletters. Hierbei wird über Entwicklungen rund um das Thema Ehrenamt in Mecklenburg-Vorpommern informiert. Ob Ehrenamtkarte, EhrenamtMessen oder MitMachZentralen. Es gibt viel Neues zu berichten. Des Weiteren finden Sie Berichte, Veranstaltungshinweise und Tipps zu neuen Arbeitsmaterialien.

Wie immer freuen wir uns, wenn Sie uns Ihre Meinung, Lob, Kritik oder Hinweise schicken (Email). Vielen Dank und eine interessante Lektüre.

Ihr Team vom „Marktplatz Gesundheit“

Zum Newsletter: Unser kommunale Newsletter “Marktplatz Gesundheit” erscheint alle zwei Monate. Er richtet sich unter anderem an Kommunen, freie Träger, ehrenamtlich Tätige, aber auch weitere Interessierte. Dabei informiert er zu allen Themen rund um die kommunale Gesundheitsförderung in Städten und Gemeinden bei uns in Mecklenburg-Vorpommern.

#Thema des Monats: vulnerable Zielgruppen

Gesundheit ist individuell. Jeder Mensch hat eine eigene Vorstellung und ihm eigene Ressourcen, die seine Gesundheit beeinflussen. Manch einer ist mit einem guten Immunsystem ausgestattet oder kann in psychisch belastenden Situationen auf die Unterstützung seiner Familie oder Freunde vertrauen. Wieder andere haben die Möglichkeiten, selbst für ihre Gesundheit zu sorgen, etwa durch Zusatzleistungen beim Arzt oder den regelmäßigen Besuch im Fitnessstudio. Sogar ein Urlaub kann die Gesundheit fördern, wenn der belastende Alltag zuhause bleibt.
Diese Einzigartigkeit bedeutet jedoch auch, dass es Menschen gibt, die statt förderlichen Ressourcen in ihrem Leben vor allem Risiken für die Gesundheit erfahren oder keinen Zugang zu Präventionskursen und Co. haben.

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#30Jahre_LVG: Die ersten Jahre

Die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern e. V. wurde am 8. Juni 1990 gegründet, mit dem Ziel, die Lücke der nach dem Mauerfall wegbrechenden Strukturen zu schließen. Bisher hatten „Bezirkskabinette für Gesundheitserziehung“ nicht nur Erziehern und Lehrern pädagogische Richtlinien zu Gesundheitsthemen gegeben, sondern auch Ausstellungen und Informationen für die Allgemeinheit erarbeitet.

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#Thema des Monats: Gesundheitsförderung

Gesundheitsförderung ist ein weites Feld, soviel ist klar. Wenn man von Gesundheit spricht, dann gibt es bestimmt mindestens so viele Meinungen wie Menschen. Jeder hat seine ganz eigene Vorstellung davon, was Gesundheit bedeutet, und damit auch seine eigene Vorstellung davon, wie diese zu fördern ist.

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LVG-Information 1/2019 erschienen

In unserer ersten -Ausgabe- der LVG-Information in diesem Jahr informieren wir u. a. über
– unsere Fachveranstaltungen in den nächsten Wochen, wie
* den 20. Kindergartentag Mecklenburg-Vorpommern,
* die Partnerkonferenz “Netzwerke – Partner*innen finden ist nicht schwer, sie zu halten aber sehr!”
* die Fachtagagung “Alles digital – Kann das denn noch gesund(heitsförderlich) sein?
* den Lütten-Hüter-Tag
– unser Modellprojekt “Partizipative Gesundheitsförderung bei Alleinerziehenden” und die Veranstaltungsreihe “gesundheitshAlber”
– den aktuellen Stand im Projekt “Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung”.

Seelisch gesund aufwachsen – neue Merkblätter und Filme für Eltern ergänzen die Vorsorgeuntersuchungen U1 bis U9 für Kinder

Eltern, die mit ihrem Kind zu den Vorsorgeuntersuchungen U1 bis U9 gehen, erhalten dort künftig auch Merkblätter zur seelischen Gesundheit bzw. psychischen Entwicklung ihrer Kinder. Die zehn Merkblätter „Seelisch gesund aufwachsen“ orientieren sich an den bekannten Merkblättern „Kinderunfälle“ und wurden von den gesetzlichen Krankenkassen, dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), der Deutschen Liga für das Kind, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sowie dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) entwickelt. Zudem besteht die Möglichkeit, sich mit zehn anschaulichen Filmen – in mehrere Sprachen übersetzt – zur psychischen Gesundheit von Kindern zu informieren. 
Laut einer aktuellen Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS-Studie) zeigen etwa 20 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland zwischen drei und 17 Jahren psychische und psychosomatische Auffälligkeiten. Die Merkblätter setzen hier präventiv an. Ziel ist es, die Elternkompetenz zu stärken, indem die seelischen Bedürfnisse der Kinder altersgerecht erklärt werden – von Geburt an bis zum sechsten Lebensjahr. Warum braucht das Kind meine Nähe? Was soll ich tun, wenn es fremdelt? Wie soll ich mit Ängsten meines Kindes umgehen? Wie lernt mein Kind Empathie und Konfliktfähigkeit? 
„Gesund aufwachsen bedeutet mehr als nur körperliches Wohlbefinden. In der Kindheit wird der Grundstein gelegt für unsere seelische Gesundheit und unsere Widerstandsfähigkeit im Umgang mit schwierigen Lebenssituationen. Die gesetzlichen Krankenkassen wollen die Eltern dabei unterstützen, die seelische Gesundheit ihrer Kinder zu stärken“, erklärt Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des vdek, das Engagement der gesetzlichen Krankenkassen. 
„Den Kinder- und Jugendärzten kommt beim frühzeitigen Erkennen, Behandeln, und im Idealfall, Vermeiden seelischer Störungen eine Schlüsselrolle zu“, sagt Dr. Sibylle Steiner, Dezernentin der KBV. „In den U-Untersuchungen werden auch Fragen der Primärprävention, also das Vorbeugen von Störungen und Krankheiten, mit den Eltern beraten. Die Merkblätter zur seelischen Gesundheit unterstützen und ergänzen dabei das Arzt-Patienten-Gespräch. Die Kinderärzte können die Merkblätter kostenfrei bei ihrer Kassenärztlichen Vereinigung beziehen.“ 
„Emotionale Vernachlässigung in früher Kindheit gilt als bedeutendster Risikofaktor für die Entwicklung psychischer Auffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter. Ein niedriger sozioökonomischer Status der Familie, mangelnde Bildung, schlechte Wohnverhältnisse oder auch eine Suchterkrankung eines Elternteils können die emotionalen, sozialen und kulturellen Ressourcen einer Familie schwächen“, stellt Dr. Hermann-Josef Kahl, Bundespressesprecher vom BVKJ fest. „Für Eltern sind die Kinder- und Jugendärzte in der Regel die ersten Ansprechpartner. Sie haben einen besonderen Blick für die Probleme der Eltern und Kinder.“ 
Prof. Dr. Sabine Walper, Präsidentin von der Deutschen Liga für das Kind, betont: „Mütter und Väter sind meist ‚Novizen‘ im Umgang mit Kindern, wenn sie Eltern werden. Sie sind in ihrer neuen Rolle unsicher und suchen Orientierung. Elternkompetenz muss erst noch erlernt werden. Die vorliegenden Merkblätter geben den Kindern mit ihren Bedürfnissen und entwicklungsbezogenen Bedarfen symbolisch eine Stimme und erleichtern es den Eltern, passend auf ihre Kinder einzugehen.“ 
„Damit möglichst viele Familien – auch mit geringen Deutschkenntnissen – von den Filmen profitieren, hat die BZgA die fünf fremdsprachlichen Versionen der Filme finanziell unterstützt. In Deutschland gibt es vielfältige Angebote der Frühen Hilfen, um Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken, allerdings sind sie ihnen häufig nicht bekannt. Über die neue Suchfunktion der Website des NZFH www.elternsein.info finden Eltern Anlaufstellen für Frühe Hilfen in ihrer Nähe. Dies ist eine wichtige Ergänzung der Merkblätter und Filme, wenn Eltern darüber hinaus Unterstützung brauchen“, so Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. 
Die Merkblätter sind auf jeder Homepage der unten genannten Organisationen abrufbar. Die Filme wurden von der Ehlerding Stiftung, der JK-Stiftung für kompetente Elternschaft und Mediation sowie von der Kroschke Kinderstiftung gefördert. Alle Filme sind auf www.seelisch-gesund-aufwachsen.de zu finden. 

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung vom 26.3.2019

Frühe Hilfen in der Nähe – Postleitzahlensuche auf Elternsein.info

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) hat eine bundesweite Postleitzahlensuche nach Frühen Hilfen auf seiner Internetseite www.elternsein.info eingerichtet. Das neue Angebot richtet sich an (werdende) Eltern sowie weitere Personen, die mit kleinen Kindern zu tun haben. Sie finden mit der Suche Links zu Anlaufstellen und Portalen von Frühen Hilfen in ihrer Nähe. Die Datenbank wurde mit der Unterstützung der Landeskoordinierungsstellen und der kommunalen Netzwerke Frühe Hilfen erstellt und wird stetig ausgebaut.

Quelle: Newsletter Frühe Hilfen 10/2019

„Prävention und Gesundheitsförderung vor Ort – Gestaltungsspielräume erkennen und nutzen“

Die Dokumentation zum 8. gemeinsamen Präventionskongress „Prävention und Gesundheitsförderung vor Ort – Gestaltungsspielräume erkennen und nutzen“ finden Sie hier.

Die Kongressdokumentation informiert über:

  • Unterstützungsangebote von Bund, Ländern und Krankenkassen zur kommunalen Prävention und Gesundheitsförderung
  • Ergebnisse des Forschungsprojekts „Krankenkassen als Partner der kommunalen Gesundheitsförderung und Prävention“ der Ruhr-Universität Bochum
  • Netzwerkbildung vor Ort
  • Integrierte kommunale Strategien
  • Instrumente kommunaler Gesundheitsplanung
  • Evaluation kommunaler Aktivitäten
  • Best Practices