3. Ausgabe 2017 der LVG-Information erschienen

Die neue Ausgabe der LVG-Information, unseres vierteljährlichen Mitteilungsblattes, ist nun auch online für Sie abrufbar.

Neben Informationen zu unseren Aktivitäten und Projekten finden Sie in der aktuellen Ausgabe viele weitere Informationen und Berichte, z. B.  über die Landesgesundheitskonferenz sowie die Verleihung des 1. Präventionspreises Mecklenburg-Vorpommern!

Hier geht es zum Downloadbereich für die LVG-Informationen.

Betriebliche Gesundheitsförderung: Vom Präventionsgesetz zur Praxis vor Ort

Was brauchen Betriebe? Und was bringt das Präventionsgesetz? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Kongressveranstaltung „Nationale Präventionsstrategie – Vom Präventionsgesetz zur Praxis vor Ort“, die am 18. Oktober 2017 im Rahmen des Internationalen Kongresses für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2017 stattfindet.

Mit dem Präventionsgesetz soll auch die Gesundheitsförderung in Betrieben gefördert werden. Doch wie sieht die Umsetzung in der Praxis aus? Mit der Kongressveranstaltung „Nationale Präventionsstrategie – Vom Präventionsgesetz zur Praxis vor Ort“ gehen Expertinnen und Experten dieser Frage nach.

Dabei kommen mit einer Fachkraft aus dem Bereich der Arbeitsmedizin und Vertreterinnen und Vertretern der gesetzlichen Krankenversicherung, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und der  Deutsche Rentenversicherung wichtige Akteurinnen und Akteure aus dem Handlungsfeld der betrieblichen Gesundheitsförderung zu Wort.

Gemeinsam diskutieren sie schließlich mit einem Vertreter des Handwerks über die Fragen: „Was brauchen die Betriebe? Was bringt das Präventionsgesetz?“

Die Veranstaltung findet unter Federführung der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) und der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi) e.V. statt.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zur A+A Kongressveranstaltung „Nationale Präventionsstrategie – Vom Präventionsgesetz zur Praxis vor Ort“ erhalten Sie hier.

 

 

 

Vorstellung einer neuen Datenbank für Kinderprodukte

 

„Heutzutage sind alle Kinderwagen eigentlich sicher!“, „Das Bettchen ist der sicherste Ort für das Baby.“ – solche und weitere Meinungen dieser Art hört man häufig. Die neue Datenbank der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. will mit diesen und weiteren Trugschlüssen aufräumen.

Eltern, Großeltern und pädagogische Fachkräfte erhalten in einer neuen Datenbank alle relevanten Sicherheitsinformationen für typische Kinderprodukte wie Spielzeug, Kinderwagen, Kindermöbel sowie Haushaltsgegenstände. „Sie ist einfach zu handhaben und mobil nutzbar beispielsweise beim Einkauf“, sagt Stefanie Märzheuser von der BAG Mehr Sicherheit für Kinder e. V.  Auf der Website kindersicherheit.de werden alle Produktportraits unter der Rubrik Produktsicherheit zusammengefasst. Die ständig wachsende Datenbank wurde durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert. Link: http://www.kindersicherheit.de/produktsicherheit/datenbank-kinderprodukte.html

Die Produktportraits beinhalten Bilder sowie Informationen zum Einkauf eines sicheren Produkts, zum Gebrauch und den damit verbundenen Risiken. Weiterhin werden Hinweise zu Prüfsiegeln und Sicherheitszeichen gegeben. Sie sind informativ, verbraucherfreundlich und attraktiv gestaltet. Die nach Lebenssituationen aufgebaute Menüführung hat eine hohe Nutzerfreundlichkeit  und ist intuitiv: So kann nach besonderen Anlässen wie beispielsweise „Babys erstes Lebensjahr“, „Reisen“ oder „Rollen und Räder“ gesucht werden. In der Datenbank befinden sich bislang  etwa 80 Produkte, die mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllen: häufig in Haushalten mit Kindern zu finden, hohe Unfallzahlen oder Verfügbarkeit von sicherheitsrelevanten Informationen und Tipps.

Über die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e. V.

Die BAG Mehr Sicherheit für Kinder e. V. (Bonn) informiert über die Verhütung von Kinderunfällen, gibt zahlreiche Broschüren zur Kindersicherheit heraus und veranstaltet Fortbildungen. Unterstützt durch u.a. verschiedene Bundesministerien setzt sich die BAG dafür ein, Kinderunfälle zu reduzieren, innovative Präventionsmaßnahmen für Heim und Freizeit sowie Kooperationen auf nationaler und internationaler Ebene voran zu bringen. Mitglieder sind unter anderem Ärzte- und Sportverbände sowie Rettungsorganisationen und technische Dienstleister.

http://www.kindersicherheit.de

 

Dokumentation der Landesgesundheitskonferenz MV 2017 steht nun Online zur Verfügung

Am 11. September 2017 fand die Landesgesundheitskonferenz Mecklenburg-Vorpommern mit der Verleihung der ersten Präventionspreise MV statt.
Die Inhalte, Eindrücke und Rückmeldungen finden Sie zu einer Veranstaltungsdokumentation zusammengefasst http://www.gesundheitsfoerderung-mv.de/download/dokumentationen-von-veranstaltungen/dokumentation-der-landesgesundheitskonferenz-2017/

 

Verhältnisprävention an Schulen und Kitas: BMG will „Projektitis“ beenden

Deutschlandweit initiieren Universitäten, Turnverbände, Wandervereine, Krankenkassen, Organisationen und viele mehr Projekte zur Verhältnisprävention an Schulen und Kitas. Das Ziel lautet: Übergewicht verhindern. Im Rahmen eines Ideen­wettbewerbs hat die Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung e.V. (GVG) jetzt 37 Praxisbeispiele aus 58 Bewerbungen ausgewählt, die besonders vielversprechend erscheinen.

Die ausgewählten Projekte erfüllen die Rahmenbedingungen für ein gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in Familien, Kindertagesstätten, Schulen, Wohnquartieren, Kommunen oder Freizeiteinrichtungen. In einer Praxisdatenbank können sich Interessierte passende Initiativen zum Schwerpunkt Ernährung, Bewegung oder Stress heraussuchen.

Ob die Projekte Übergewicht tatsächlich verhindern können, wurde zumindest im Rahmen von Studien noch nicht ausgewertet. „Die Evidenzlage ist sehr dünn. Ob Projekte zur Verhältnisprävention langfristig etwas bringen, können wir nicht sicher sagen – auch wenn einige zuversichtlich stimmen“, äußerte sich Jens Bucksch von der Pädagogischen Hochschule betont zurückhaltend bei der Abschlussveranstaltung des Ideenwettbewerbs diese Woche in Berlin. Meist kämen Studien zu dieser Thematik nicht aus Deutschland. Das müsse sich ändern, wenn man Projekte als festen Bestandteil in Schulen und Kitas integrieren wolle.

Zwei Beispiele für Projekte, die kontrollierte Studien durch­führen sind Trink!Wasser, die seit 2010 eine kostenlose Trinkwasserversorgung in Schulen und Kindertageseinrichtungen in der Stadt Osnabrück und im Landkreis anbietet, und Jolinchen Kids, die eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und seelisches Wohlbefinden im Setting Kita fördert. Trink!Wasser führt eine kontrollierte Evaluation mit mindestens 176 Kin­dern pro Gruppe durch. Dabei wird untersucht, ob sich das Trinkverhalten der Kinder langfristig verändert und in der Interventionsgruppe weniger Übergewicht und Karies auftritt. Ergebnisse werden für Ende 2019 erwartet. Bei Jolinchen Kids führt das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemio­logie im Auftrag der AOK seit Anfang 2016 einen bundesweiten Cluster-Controlled Trail in rund 30 Inter­ventionskitas und 30 vergleichbaren Wartekontrollkitas durch. Zu mehreren Messzeitpunkten werden Gesundheitsparameter wie etwa Gewicht, motorische Fähigkeiten, Ernährungs- und Bewegungsverhalten und seelisches Wohlbefinden der Kinder erfasst. Die Ergebnisse der Evaluation erwartet die AOK etwa im zweiten Quartal 2018.

Bei der Abschlussveranstaltung des Ideenwettbewerbs zeigte sich deutlich, dass in einem nächsten Schritt auch die Politik gefragt ist, mehr Verantwortung zu über­nehmen. Maria Becker, Leiterin der Unterabteilug Prävention im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) will wegkommen von der „Projektitis“, die sie auf die instabile Finanzierung zurückführt: „Die Bandbreite der Projekte finde ich toll. Jetzt gilt es, aus den vielen Ideen die Teile zu identifizieren, die wir je nach Bedarf ähnlich einem Bau­kasten zusammensetzen können.“ Zusammen mit der GVG will Becker basierend auf der Praxisdatenbank ein solches Baukastensystem entwickeln. © gie/aerzteblatt.de

BZgA-Onlineportale für ältere Menschen als nutzerfreundlich ausgezeichnet

Die Onlineportale „Gesund & aktiv älter werden“ und „Älter werden in Balance“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sind von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) als „nutzerfreundlich“ ausgezeichnet worden. Die offizielle Auszeichnung mit Verleihung einer Urkunde fand am 21. September 2017 im Rahmen des BAGSO-Wirtschaftsdialogs in Bonn statt.
Die beiden Internetangebote seien für Seniorinnen und Senioren eine hilfreiche Unterstützung im Alltag, loben die BAGSO-Experten. Die Anregungen zur Bewegungssteigerung seien interessant und die Darstellung der Übungen rege zum Mitmachen an.
Anlässlich der Urkunden-Verleihung erklärt BAGSO-Vorsitzender Franz Müntefering: „Wir wissen aus zahlreichen Befragungen älterer Menschen, dass sie sich auch in Gesundheitsfragen zunehmend des Internets bedienen. Flackernde Elemente und schwer nachvollziehbare Menüs wirken jedoch abschreckend, sodass viele ältere Nutzerinnen und Nutzer die Seiten wieder schnell verlassen. Wir begrüßen es sehr, dass die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung fundierte Informationen mit einer nutzerfreundlichen und übersichtlichen Gestaltung kombiniert hat. Den beiden Internetseiten wünschen wir viele Besucherinnen und Besucher und diesen, dass sie die hilfreichen Bewegungstipps in ihrem Alltag umsetzen und so viel für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden tun.“
„Wir freuen uns über die Auszeichnung der BZgA-Onlineportale für die Zielgruppe der älteren Menschen“, sagt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Mit den Informationen will die BZgA Menschen ab 60 Jahren zu einem körperlich aktiven Lebensstil anregen. Denn wer sich im Alter ausreichend bewegt, bleibt länger selbstständig und geistig fit. Dadurch erhöht sich die Chance älterer Menschen, länger selbstbestimmt zu leben. Die BZgA bietet seriöse, fachlich geprüfte Gesundheitsinformationen, was angesichts der Vielzahl der Angebote im Netz immer wichtiger wird.“
Das Internetangebot „Gesund & aktiv älter werden“ der BZgA informiert rund um das Thema „Gesundes Alter“. Neben Tipps zu den Themen Demenz, Ernährung und Osteoporose gibt es eine Übersicht zum deutschlandweiten Angebot an Projekten und Initiativen der Gesundheitsförderung und Prävention für Ältere.

Nah an den Lebenswelten älterer Menschen ist das 2014 gestartete BZgA-Präventionsprogramm „Älter werden in Balance“, das vom Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) unterstützt wird. Hier liegt der Schwerpunkt auf dem Thema Bewegung. Auf dem jetzt ausgezeichneten Webportal www.aelter-werden-in-balance.de werden neben allgemeinen Tipps und alltagsnahen Übungen auch zwei Bewegungsprogramme vorgestellt: Das „Lübecker Modell Bewegungswelten“ und das „AlltagsTrainingsProgramm“.
Während sich das „Lübecker Modell Bewegungswelten“ (LMB) an Bewohnerinnen und Bewohner von Senioreneinrichtungen sowie die ambulante Tagespflege richtet, spricht das „AlltagsTrainingsProgramm“ (ATP) alle Menschen ab 60 Jahren an, die ihren Alltag nachhaltig aktiver gestalten möchten. Die Programme zur Bewegungssteigerung leisten so einen Beitrag für mehr Lebensqualität und den Erhalt von Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit im Alter.

Weitergehende Informationen der BZgA zum Thema:
www.aelter-werden-in-Balance.de
www.gesund-aktiv-aelter-werden.de

BAGSO-Pressemitteilung 14/2017

10 Regeln der DGE aktualisiert

Seit 1956 formuliert die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) e. V. in 10 Regeln, wie sich Verbraucher ausgewogen und genussvoll im Alltag ernähren können. Nun hat die DGE die 10 Regeln auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse angepasst, sprachlich überarbeitet und konkretisiert. Kurz und prägnant fassen sie praktische Empfehlungen für eine optimale Lebensmittelauswahl zusammen und geben den Verbrauchern einfache Verhaltensregeln an die Hand. Neben ernährungsphysiologischen Kriterien berücksichtigen sie auch präventive sowie nachhaltige Aspekte.
Dabei lassen die Empfehlungen Platz für individuellen Spielraum und sind nicht als starre Ge- oder Verbote zu verstehen.

Empfohlen wird, sich abwechslungsreich zu ernähren. Dabei sollten pflanzliche Lebensmittel den größten Anteil ausmachen. Zu bevorzugen sind Gemüse, Obst und Vollkornprodukte. Hinzu kommen ausreichend Milchprodukte und Fisch, ergänzt durch wenig Fleisch. Bei der Verwendung von Fett stehen gesundheitsfördernde und qualitative Aspekte im Mittelpunkt. In erster Linie sollten pflanzliche Öle eingesetzt werden, wie beispielsweise Rapsöl und daraus hergestellte Streichfette. Zucker und Salz lassen sich an vielen Stellen einsparen. Besonders zuckergesüßte Lebensmittel und Getränke sowie salzreiche Produkte gilt es zu vermeiden. Hervorgehoben ist die Empfehlung, vor allem Wasser zu trinken. Auch andere kalorienfreie Getränke wie ungesüßte Tees können zur Flüssigkeitszufuhr beitragen.

Abgerundet werden die Regeln durch die Empfehlung, Lebensmittel schonend zuzubereiten, sich für das Essen und Genießen Zeit zu nehmen und ausreichend Bewegung von mindestens 30 Minuten mit in den Alltag einzubeziehen. Die aktualisierten 10 Regeln lauten:

  1. Lebensmittelvielfalt genießen
  2. Gemüse und Obst – nimm „5 am Tag“
  3. Vollkorn wählen
  4. Mit tierischen Lebensmitteln die Auswahl ergänzen
  5. Gesundheitsfördernde Fette nutzen
  6. Zucker und Salz einsparen
  7. Am besten Wasser trinken
  8. Schonend zubereiten
  9. Achtsam essen und genießen
  10. Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben

Kurz erläutert werden die 10 Regeln unter https://www.dge.de/10regeln.

Dort sind sie auch als Infoblatt verfügbar und können mit dem Hinweis auf die DGE verwendet und abgedruckt werden. Im DGE-MedienService sind sie  unter der Artikel-Nr. 122402 erhältlich:

https://www.dge-medienservice.de, Tel.: 0228 9092626, Fax: 0228 9092610; bis 45 Stück kostenfrei, ab 46 Stück zum Preis von 0,10 EUR, zzgl. Versandkosten.

DGE intern 09/2017 | 29. August

„Kleiner Kindergartentag on Tour“ am 14. Oktober 2017 in Bad Kleinen

Seit dem Frühjahr 2000 führt die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern e. V.  jährlich den Kindergartentag MV als Fortbildungsveranstaltung für Erzieherinnen und Erzieher, Tagesmütter und Tagesväter durch. Die Auswertung der Evaluationsbögen ergab in allen Jahren, dass viele Teilnehmende sich mehr Zeit und kleinere Gruppen für einzelne Themen wünschen.

Um den Fortbildungsbedarfen zu entsprechen, den vielfältigen Wünschen gerecht zu werden und lange Anfahrtswege zu vermeiden, entstand deshalb vor einigen Jahren die Idee, mit unserem Kindergartentag im kleinen Format auf Tour durch Mecklenburg-Vorpommern zu gehen.

Gemeinsam mit dem Fachdienst Öffentlicher Gesundheitsdienst des Landkreises Nordwestmecklenburg laden wir Erzieherinnen und Erzieher, Tagesmütter und Tagesväter ein, am 14. Oktober 2017 beim „Kleinen Kindergartentag on Tour“ in Bad Kleinen dabei zu sein.

Folgende Arbeitsgruppen stehen an diesem Tag zur Auswahl:

  1. „Musik bewegt!“, (Susann Stramm, Konsultationskita Kronskamp)
  2. „Achtsamkeit“, (Doreen Taube, Kinder – und Jugendtherapeutin)
  3. „Kleinkinder gut verpflegen“ (Arndt Müller und Cordula Parlow, DGE Vernetzungsstelle Kitaverpflegung)
  4. „Ein starker Rücken – ein Leben lang“, (Alexander Baer, vital & physio GmbH)
  5. „Schulung der Bewegungskoordination“, (Dr. Lothar Nieber, Koordinationsschule e. V.)
  6. „Kneipp mit – bleib fit!“, (Beate Möller, KNEIPP-Kompetenzzentrum Plau)
  7. „Gesund ernährt von Anfang an“, (Antje Degner, Verbraucherzentale M-V e. V.)
  8. „Stimme – Ihr wichtigstes Arbeitsinstrument“, (Doreen Ewert, Logopädische Praxis „Dialog“)
  9. „Yoga – ausgeglichen, gesund und stark“, (Heike Geisler, Heilerziehungspflegerin/Kinderyogalehrerin)
  10. „Kleine Forscher gezielt fördern“, (Peggy Keßner, Stiftung „Haus der kleinen Forscher“)

Weitere Informationen finden Sie im Flyer.

 

Landesweite Umfrage zur Qualität der Kita-Verpflegung in Mecklenburg-Vorpommern gestartet

Nach 2011 führt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), Vernetzungsstelle Kita-Verpflegung Mecklenburg-Vorpommern, seit Anfang der Woche zum zweiten Mal eine landesweite Umfrage zur Qualität der Kita-Verpflegung in Mecklenburg-Vorpommern durch. Die rund 1 000 Kitas im Land sind bis zum 24. August 2017 aufgerufen, zahlreiche Fragen zum Verpflegungsmanagement, zur Qualität des Kita-Essens, zur Einbindung der Eltern in Ernährungsfragen, zur Küchenausstattung und zu vielem mehr, zu beantworten. Die vom Land geförderte Vernetzungsstelle Kita-Verpflegung erhebt diese Daten, um damit zielgerichteter Beratungs- und Fortbildungsangebote planen und Situationsberichte an Politik und Verwaltung geben zu können.

Arndt Müller, Leiter der Vernetzungsstelle Kita-Verpflegung M-V:
Mit der Umfrage wollen wir aktuelle Erkenntnisse zu der Frage gewinnen, was die Kitas im Land benötigen, um die Kinder gesund, vollwertig und in hoher Qualität verpflegen zu können. Sind es vielleicht gute Küchenausstattungen, mehr Zahlungsbereitschaft der Eltern für hochwertige Lebensmittel oder gar mehr Personal für die frische Zubereitung der Speisen vor Ort? Wir sind gespannt, was sich zum Thema Verpflegung seit 2011 in den Kitas insgesamt getan hat.
Um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen, ist es wichtig, dass sich möglichst viele Kitas beteiligen. Deshalb haben wir versucht, den Aufwand für die Kita-Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter und Kita-Träger möglichst gering zu halten und die Umfrage als Online-Umfrage angelegt. Wir hoffen auf rege Beteiligung. Die Daten werden anonym erfasst. Die Auswertung erfolgt bis Ende des Jahres.“

Hinweise:
Die Online-Umfrage kann unter folgendem Link aufgerufen werden: https://www.survio.com/survey/d/E8M9C2W7I1F6U9B4I. Die Umfrage ist passwortgeschützt. Kitas und Kita-Träger, die sich an der Umfrage beteiligen wollen und das Passwort noch nicht erhalten haben, wenden sich bitte an die Vernetzungsstelle Kita-Verpflegung M-V per Telefon 0385-202-5216 oder per Mail arndt.mueller@dgeveki-mv.de.

Pressemitteilung der dgeveki-mv vom 28.07.2017

Weltgesundheitstag 2017 zum Thema Depression – Dokumentation zur Fachveranstaltung erschienen

„Depression, sprechen wir’s an“ – unter diesem Motto fand am 7. April 2017 die nationale Auftaktveranstaltung zum Weltgesundheitstag 2017 im Hotel Aquino in Berlin statt. Nun ist die Dokumentation zur Fachveranstaltung erschienen.

Mehr als 300 Millionen Menschen sind Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge von einer Depression betroffen; dennoch erhalten weniger als die Hälfte eine adäquate Behandlung. Gründe dafür sind neben einem Mangel an Ressourcen und entsprechend qualifizierten Angeboten noch immer soziale Stigmata.

Ein wichtiges Anliegen des diesjährigen Weltgesundheitstags war es somit, dass an Depression erkrankte Menschen Hilfe suchen und eine angemessene Unterstützung erhalten. Gleichzeitig sollen Vorurteile und Ängste im Umgang mit der Krankheit abgebaut werden. Grundlage dafür sind verlässliche Informationen zur Erkrankung und zu Ursachen, Präventions- sowie Behandlungsmöglichkeiten. Hier setzte die vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) geförderte und von der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) organisierte Fachveranstaltung an.

Unter dem Motto „Depression, sprechen wir’s an“ vermittelten Expertinnen und Experten ein differenziertes Bild der Erkrankung und zeigten Angebote zur Versorgung und Verbesserung der Situation von an Depression erkrankten Menschen auf. Deutlich wurde jedoch, dass weitere Anstrengungen im Handlungsfeld notwendig sind, um Vorurteile und Ängste im Umgang mit der Krankheit abzubauen. Wie die Referentinnen und Referenten im Rahmen der Ergebnispräsentation herausstellten, sind hierfür unterschiedliche Ansatzpunkte denkbar. Diese reichen von Maßnahmen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeitsarbeit bis hin zu Programmen der Früherkennung.

  • Die Dokumentation der Fachveranstaltung kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.
  • Eine Druckfassung der Publikation können Sie auch bei der Geschäftsstelle der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (info@bvpraevention.de) anfordern.
  • Auf der Website www.weltgesundheitstag.de finden Sie zudem das Programm der Veranstaltung, die Pressemitteilung sowie eine Bildergalerie.
 Newsletter der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. vom 30. Juni 2017