Kriterien für gute Praxis der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung – vierte, vollständig überarbeitete Auflage

Die zwölf Kriterien für gute Praxis unterstützen seit 2003 Fachkräfte der kommunalen Gesundheitsförderung bei der (Weiter-)Entwicklung ihrer Angebote und fördern die Qualitätsentwicklung im Handlungsfeld. Im Herbst 2021 ist die vierte vollständig überarbeitete Auflage erschienen.

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Leseempfehlung: Neuer RKI-Artikel zur psychischen Gesundheit von Erwachsenen während der Corona-Pandemie

Während sich das zweite Pandemiejahr dem Ende zuneigt, hat das RKI in seinem Journal of Health Monitoring mit einem Rapid Review untersucht, wie sich die psychische Gesundheit erwachsener Menschen in Deutschland entwickelt hat.

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Analoge Auszeit im Advent

Smartphone, Tablet und Rechner gehören zum Alltag dazu – bei Jugendlichen wie Erwachsenen. Doch es lohnt sich, auf digitale Medien zeitweilig bewusst zu verzichten. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erklärt, warum ein „Digital Detox“ wichtig ist und wie die Familienzeit dadurch im Advent bereichert werden kann.

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Kommunale Gesundheitsförderung gewinnt an Bedeutung

Was die aktiven Gesundheitsförderer schon längst wissen, kommt nun auch in der Lehre an: Erfolgreiche Gesundheitsförderung im kommunalen Setting braucht Akteure, die das nötige Hintergrundwissen mitbringen. Was in den letzten Jahren noch überwiegend durch Weiterbildungen, den fachlichen Austausch und vereinzelte Studienangebote vermittelt wurde, hat sich nun aus dem Nischendasein herausgekämpft. Die neuste Berücksichtigung des Themas findet als Schwerpunktmodul Eingang in den Studiengang “Prävention und Gesundheitsmanagement” der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement. (DHfPG)

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Kommunale Gesundheitsmoderation – Eine spannende Reise beginnt!

Die Weiterbildung “Kommunale Gesundheitsmoderation” gönnt sich in ihrem siebten Jahr einen Relaunch, wie es neudeutsch heißt. Für Sie bedeutet das: die gleichen Themen spannenden Themen in neuem Gewand, neue Struktur sowie – Pandemie-konform und Reisekosten-freundlich – überwiegend online.

Was sonst noch neu ist und alle Termine für das Jahr 2022 finden Sie auf unserer Internetseite. Anmeldungen sind ab sofort möglich, der erste Durchgang startet bereits im Januar! Schnell sein lohnt sich, denn die Plätze sind begrenzt.

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Digitales Austauschtreffen für Gemeinden aus Mecklenburg-Vorpommern am 27.10.2021

Am 27.10.2021 feierten wir Premiere und luden via Webex zu unserem ersten digitalen Austauschtreffen der Gemeinden aus Mecklenburg-Vorpommern ein. Von der kleinen Gemeinde, über Städte bis hin zur Landkreisebene nutzen die Teilnehmenden die Chance, sich überregional über Erfahrungen und den aktuellen Stand der Gesundheitsförderung in den eigenen Kommunen auszutauschen.

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2. digitales Regionalnetzwerktreffen Nord vom Gesunden Städte-Netzwerk am 11.11.2021

Bereits zum zweiten Mal traf sich das Regionalnetzwerk Nord vom Gesunden Städte-Netzwerk in digitaler Form am 11. November 2021. Das aktuelle Infektionsgeschehen stellte im vergangenen Jahr alle Mitgliedskommunen und beteiligten Akteure (z. B. Selbsthilfekontaktstellen) vor unterschiedliche Herausforderungen.

Neben den Mitgliedskommunen aus Lübeck, Kiel, Flensburg, Bad Segeberg, Schwerin und Rostock waren auch die Landesvereinigungen für Gesundheitsförderungen aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern vertreten.

Kristin Schünemann, M.A., Sprecherin des Gesunde Städte-Netzwerkes Nord, eröffnete und begrüßte das virtuelle Meeting. Nach einer kurzer Vorstellungsrunde aller Teilnehmenden berichtete Séna Weiss, (Sozialpsychiatrie und Gesundheitsförderung, Kreis Segeberg), über die 1. Kommunale Gesundheitsförderungskonferenz des Kreises Segeberg. Im Anschluss gaben Ute Kammler (Selbsthilfekontaktstelle Rostock) und Kristin Schünemann, M.A. (Koordinatorin für Gesundheitsförderung der Hanse- und Universitätsstadt) einen Einblick die Aktivitäten des Onkologisches Selbsthilfe-Netzwerks Rostock.

Der letzte Teil des Meetings war dem Austausch aus und mit den Kommunen gewidmet, u. a. stellte Cornelia Jungbluth (Koordinatorin für Gesundheitsförderung der Landeshauptstadt Schwerin) die Aktivitäten des Gesunden Städtenetzwerks in Schwerin aus dem vergangenen Jahr vor. Weiterhin berichteten die Mitgliedskommunen von Herausforderungen in der täglichen Arbeit, die teilweise durch die Corona-Pandemie aufkamen und den gesammelten Erfahrungen aus dem letzten Jahr. Es war ein interessantes und angeregtes Netzwerktreffen.

Wir freuen uns auf den nächsten Austausch im kommenden Jahr!

Beitrag zur Online-Lernwerkstatt Kriterien guter Praxis: Partizipation am 17.11.2021

Partizipation – war das Thema unser 3. Online-Lernwerkstatt Kriterien guter Praxis am 17.11.2021. Mit der Unterstützung von Dr. Birgit Böhm (nexus Institut) als Referentin, vertieften 19 Teilnehmende aus unterschiedlichsten Bereichen, z. B. Bildungsträger, Verwaltung, Pädagogik, freie Träger, Jobcenter usw., ihr Wissen in dem Good Practice-Kriterium Partizipation. Neben dem Kennenlernen von vielen Praxisbeispielen & partizipativen Methoden, tauschten sich die Teilnehmenden in fünf Kleingruppen über eigene Erfahrungen im Bereich Partizipation anhand folgender Leitfragen aus:

  • Welche Methoden der Partizipation nutzen Sie bereits?

z. B. Fragebögen, Interviews, Abstimmung Bürgerprojekte und Stimmzettel, Befragungen vor Ort, Jugendclubbeirat, Zukunftswerkstätten und Pinnwand: Was wünscht ihr euch?

  • Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

z. B. vorhandene Strukturen nutzen, „Es kommen immer die gleichen engagierten Menschen“, „Leute kommen nicht zu kostenlosen Veranstaltungen, werden nicht wertgeschätzt“, Bei fehlendem Interesse ist Aktivierung schwierig, Rückmeldung besser durch gewachsene Partizipationskultur und Schriftliche Einladungen haben wenig Erfolg- lieber direkte Ansprache

  • Welche Stolpersteine gab es?

z. B. Bürokratische Hürden, Sprachhemmnisse, Entscheidungsfindung wird durch die Stadt verzögert, Datenschutz: Whats App verboten, Zielgruppe wird durch alternative Messenger nicht erreicht, Manche Leute, die immer kommen, dominieren und verhindern, dass andere (zu Wort) kommen, Ergebnisse von Partizipation werden nicht von der Verwaltung mitgetragen, Wenn Befragungsdauer zu lange dauert, sinkt die Motivation, daran teilzunehmen, vor Ort, persönlich besser als digital, Vorschläge aus der Anwohnerschaft sind nicht sehr häufig und Dauerhafte Teilnahme, Kontakt, Verbindlichkeit

  • Was lief gut?

z. B. Netzwerk genutzt, Leute ansprechen, Situationen nutzen, Kooperation mit Einrichtungen im Stadtteil, Kompromisse schließen, um Menschen nicht auszuschließen, Trotz bürokratischer Hürden, einfach losgelegt und Einrichtungsleitung vom Projekt überzeugen

Es wird ersichtlich, dass die Teilnehmenden bereits einige Erfahrungen im Bereich Partizipation in der eigenen Arbeit gemacht haben. Der Austausch zeigt, wie wichtig es ist, die eigene Arbeit zu reflektieren und festzustellen: „An dem Punkt sind wir ja bereits gut aufgestellt“.

Weiterhin nutzten die Teilnehmenden die Chance, sich miteinander zu vernetzen. Die Erkenntnisse des Tages waren u. a. die Selbstreflexion, dass schon viel in der eigenen Praxis mit dem Good Practice-Kriterium Partizipation gearbeitet wird und „Lieber wenig Partizipation, aber dafür gründlich“. Für die Vernetzung der Teilnehmenden im Nachgang haben wir bei dem Portal für Fachkräfte inforo die Gruppe Lernwerkstatt Good Practice-Kriterien Mecklenburg-Vorpommern erstellt.

Veranstaltungstipp: die nächste Lernwerkstatt findet am 16.03.2022 via Webex statt

Das Kind ist nicht alleine krank „Kinder- und Jugend-Reha zur Stärkung der seelischen Gesundheit“

In der Woche der Seelischen Gesundheit vom 8. – 18. Oktober 2021 werden besonders Familien in den Blick genommen. Das Motto lautet in diesem Jahr „Gemeinsam über den Berg – Seelische Gesundheit in der Familie“.

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Thema des Monats September 2021 – Gesundheitsförderung im Alltag

Teil 1 – Einstieg ins Thema

In gut vier Monaten werden sicherlich schon die ersten guten Vorsätze des neuen Jahres gebrochen sein: Regelmäßig Sport machen, gesünder essen oder auf das eine oder andere Glas Wein verzichten. Doch warum fällt es uns so schwer, das zu tun, was gut für uns wäre?

Hand aufs Herz: Die meisten von uns wissen ganz genau, wo sie sich gesünder verhalten könnten und welche „Fehler“ sie in Bezug auf die Gesundheit machen. Dennoch ist es offenbar leichter, spätere Einschränkungen in Kauf zu nehmen, als kleine Veränderungen im Alltag einzubauen. „Schuld“ hieran ist unser Belohnungsdenken, oder anders: unsere Fähigkeit zur Selbstkontrolle. Die Tüte Chips oder das Eis bieten eine konkrete, sofortige Gratifikation, während die Aussicht auf ein gesundes Altern eher vage und nebulös erscheint, zumal es auch mit Anstrengungen und Entbehrungen verbunden sein kann.

Welche Tricks gibt es also, gesündere Verhaltensweisen in den Alltag einzubauen und den inneren Schweinehund zu überlisten? Welche Mechanismen unterstützen uns dabei und wo stellt uns unsere Psychologie ein Bein?

In unserem Thema des Monats werden wir uns mit genau diesen Fragestellungen befassen und auch hinterfragen, warum es uns so leichtfällt, gutes Verhalten auf „später“ zu verschieben, obwohl wir uns in der Regel im Klaren sind über die möglichen negativen Auswirkungen. Aber wir werden uns auch anschauen, welche Tricks es gibt, um Gesundheit im Alltag unterzubringen.