Neue Beispiele guter Praxis zeigen, wie Gesundheitsförderung für ältere Menschen in der Kommune gelingen kann


Die Esslinger „Bewegungs-Treffs im Freien“ und das Kölner Gemeinschaftsangebot „Demenz und Migration“ haben zum Jahresende 2018 erfolgreich den Good Practice-Auszeichnungsprozess der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit – initiiert durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – abgeschlossen. 

Der gemeinsame Schlüssel beider Angebote ist die Zusammenarbeit mit geschulten Multiplikatorinnen und Multiplikatoren vor Ort. Der Schwerpunkt in Esslingen liegt darin, allen älteren Bürgerinnen und Bürgern Bewegungsangebote im Quartier zu ermöglichen. Die seit 2010 bestehenden „Bewegungs-Treffs im Freien“ zeichnen sich durch die Nutzung quartiersbezogener Ressourcen, die Niedrigschwelligkeit der Bewegungsangebote sowie das offene Konzept zur weiteren Verbreitung aus. 

Das Gemeinschaftsangebot des AWO Kreisverbandes Köln e. V. widmet sich insbesondere älteren türkischsprachigen Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen. Es überzeugt vor allem durch die niedrigschwellige kultursensible Arbeit mit der Zielgruppe, die Qualifikation von und Zusammenarbeit mit Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie die Ansätze zur Prävention von Demenz. Beide Angebote stärken die Ressourcen älterer Menschen und berücksichtigen dabei die Gegebenheiten der Lebenswelt vor Ort.

Zum Good Practice-Projekt „Bewegungs-Treffs im Freien“ in Esslingen und den ausgezeichneten Kriterien Niedrigschwellige Arbeitsweise, Multiplikatorenkonzept und Nachhaltigkeit

Zum Good Practice Gemeinschaftsangebot „Demenz und Migration“ und den ausgezeichneten Kriterien Niedrigschwellige Arbeitsweise, Multiplikatorenkonzept und Empowerment

Quelle: BZgA-Newsletter „Gesund und aktiv älter werden“ Februar 2019